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Rückblick Veranstaltungen & Fotoalbum
Gerne teilen wir hier eine Auswahl vergangener Anlässe.
Was braucht es, damit wir uns als Teil einer Gruppe von Menschen fühlen? «Erst wenn du vermisst wirst, gehörst du wirklich dazu» lautet in etwa die Antwort von John Swinton aus Schottland. An der Fachtagung Inklusion am 7. Mai 2026 in Winterthur hielt der Professor für Praktische Theologie von der Universität Aberdeen das Hauptreferat und ein praktisches Vertiefungsseminar.
Rund 100 Teilnehmende aus Landes- und Freikirchen sowie sozialen Institutionen gingen an der Tagung der Frage nach, wie die Inklusion von Menschen mit Behinderungen gelingen kann und wie Räume geschaffen werden können, die tatsächliche Teilhabe und eine gemeinsame Spiritualität ermöglichen. John Swinton zeigte in seinem Referat auf, dass die Menschenrechte dafür da sind, damit alle Menschen Zugang erhalten. Die Liebe Gottes befähigt uns aber erst, Menschen zu sehen, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, sich Zeit füreinander zu nehmen und miteinander in Beziehung und Freundschaft zu treten.
Der ganze Vortrag von John Swinton kann hier auf Youtube nachgehört werden.
Die Tagung wurde organisiert von Glaube und Behinderung und dem Institut Inklusiv.
Eine nächste Tagung Inklusion soll in zwei Jahren wieder stattfinden.
Am 1. Mai 2026 fand in der Behindertenseelsorge Zürich ein Workshop zur religiösen Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung statt. Organisiert wurde die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Evangelisch reformierten Kirche des Kantons St. Gallen (Arbeitsstelle Menschen mit Beeinträchtigung), der Behindertenseelsorge Zürich sowie dem Bistum Limburg mit Jochen Straub und Anja Fecke. Ziel war es, aufzuzeigen, dass alle Menschen das Recht haben, ihre Religion frei auszuüben.
Im Mittelpunkt stand der in Deutschland entwickelte Fragebogen „Ich habe Fragen – Ich möchte mitmachen“, der die religiöse Teilhabe unterstützen soll. Zudem wurden rechtliche Grundlagen wie die UN-Behindertenrechtskonvention thematisiert.
Die Teilnehmenden erarbeiteten in Gruppen Ideen, wie religiöse Teilhabe in der Schweiz umgesetzt werden kann. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt.
Der Workshop bot wichtige Impulse für mehr Inklusion im religiösen Bereich.
Bei Suppe und Brot starteten wir gemeinsam in einen besonderen Abend. Anschliessend schauten wir den Film «Zmitztdrin» rund um Kirche, Glaube und Inklusion.
Der Film hat bewegt und zum Nachdenken angeregt. In der anschliessenden Diskussion tauschten wir uns darüber aus, was uns aufgefallen ist, wem wir den Film zeigen würden und wie das Thema Inklusion weitergetragen werden kann.
Ein wertvoller Abend mit spannenden Gesprächen – danke an alle, die dabei waren!
Am Donnerstag, 12. Juni und Freitag, 13. Juni 2025 fand an der OST – Fachhochschule, St. Gallen eine Fachtagung zum Thema «Achtung, Mitbestimmung!» statt. Die Tagung wurde vom Team SEGEL in Kooperation mit der HSLU Hochschule Luzern organisiert. Das Team SEGEL ist ein partizipatives Team, bestehend aus Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Fachpersonen aus dem Hochschulumfeld.
Die Tagung umfasste die Themen "Selbstbestimmung", "Partizipation" und "Gleichberechtigung". Es wurden drei Inputreferate gehalten mit den Inhalten: Schwierige Entscheide – Gemeinsame Lösungen, Partizipation auf dem Prüfstand, Partizipative Gesundheitsbildung (Parti, was?). Zum Vertiefen der Themen boten verschiedene Organisationen Workshops an. In diesen Workshops wurden Projekte und Best Practice Beispiele vorgestellt, diskutiert und weiterentwickelt.
Die Arbeitsstelle Menschen mit Beeinträchtigung zeigte in einem Workshop den Aufbau der Arbeitsstelle auf, und wie Menschen mit Beeinträchtigung mehr Mitbestimmung erhalten und miteinbezogen werden können. Den Workshop gestalteten Caroline Naeff, Beauftrage für Menschen mit Beeinträchtigung, und Natascha Oberholzer, Selbstvertreterin, gemeinsam.
Ein Tisch für ALLE – gelebte Inklusion in St. Gallen. Am Donnerstag, 16. Mai 2024 fand im Pfalzkeller in St. Gallen der «Tisch für ALLE» statt. Am langen, weiss gedeckten Tisch stand die Begegnung im Zentrum. Alle brachten ihr Picknick selbst mit und teilten ihre Speisen. Menschen mit Behinderungen, unter anderem Mitglieder der «Gruppe Mitsprache», mischten sich unter die Leute und sprachen mit den Besucherinnen und Besuchern, was die UN-Behindertenrechtskonvention für ihr Leben bedeutet.