Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen

«Willkommen, unsere Türen sind offen». Dies gilt für fast alle reformierten Kirchen im Kanton St.Gallen. Gleiches gilt auch, wenn Sie ein Anliegen an uns haben. Wenden Sie sich an Ihre Kirchgemeinde.

Oder Sie setzen sich direkt mit der Kantonalkirche, also der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, in Verbindung. Sie finden uns am Oberen Graben 31 in 9000 St.Gallen. Erreichbar sind wir in der Regel werktags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr unter 071 227 05 00 oder per Mail unter info@ref-sg.ch.

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Gottesdienste

Kirchgemeinden bieten eine grosse Vielfalt an traditionellen und modernen Gottesdiensten - sonn- und werktags, zu Feier- und Festtagen.

Gottesdienste unterbrechen den Alltag. Sie ermöglichen einen Dialog zwischen Himmel und Erde, Gott und Mensch, Zeit und Ewigkeit. Dabei nehmen wir unser Leben in einem neuen Licht wahr. Gottesdienste bieten uns den Raum, wo das Platz findet, was uns beschäftigt und umtreibt. Neben den Sonntagsgottesdiensten bieten unsere Kirchgemeinden eine grosse Vielfalt an

traditionellen und modernen Gottesdienstformen für verschiedene Alters- und Zielgruppen sowie spirituelle Bedürfnisse an. Musik – in ihrer ganzen Vielfalt – bringt gemeinsames Feiern und Glauben zum Klingen. Grundlage unserer Gottesdienste ist das Vertrauen in und die Hoffnung auf die Güte Gottes, wie sie uns in der Bibel und in Jesus Christus begegnen.

Taufe

Die Geburt eines Kindes ist ein Wunder und wirft die Frage nach dem Geheimnis des Lebens auf. Dieses Geheimnis gilt es zu entdecken - als Kind und als Eltern. Dabei werden die Eltern die Verantwortung spüren, die mit dem ihnen anvertrauten Kind verbunden ist. Sie möchten darauf vertrauen, dass das Kind auch dann beschützt und behütet ist, wenn sie nicht da sind. Eltern brauchen Zuversicht und Hoffnung.

In aller Dankbarkeit, im Hoffen und im Sehnen, dass es dem Kind gut geht, ist die Taufe Zeichen, dass Gott mit uns unterwegs ist. Das Kind segnen zu lassen oder seine Taufe zu feiern bedeutet: mit der Anwesenheit Gottes rechnen; auf seine Kraft bauen; und zu einer Gemeinschaft gehören, die versucht, ihren Weg im Glauben zu gehen.

In unserer Kirche ist die Säuglingstaufe die Regel. Ebenfalls ist es üblich, das Kind im Kreis der Gemeinde taufen zu lassen.  Die reformierte und katholische Kirche anerkennen die Taufe gegenseitig. Sie ist einmalig und nicht wiederholbar. Wie viele Entscheidungen, die Sie zum Wohle Ihres Kindes treffen, ist auch die Taufe kein Eingriff in die Freiheit des Kindes. Viel mehr ist sie eine Einladung, zu dem das Kind immer wieder neu "Ja" sagen muss.

Möchten Sie Ihr Kind taufen lassen oder haben Sie Fragen zur Taufe. Gerne steht Ihnen die Seelsorgerin, der Seelsorger vor Ort zur Verfügung.

 

Konfirmation

Die Konfirmation knüpft an die Taufe an. Beide gehören zu den kirchlichen Festen im Lebenskreis. Steht die Taufe noch ganz am Anfang der Kindheit, ist die Konfirmation das Fest des Übergangs zum Erwachsensein. Die Konfirmation ist der Abschluss das kirchlichen Unterrichts, Zeichen für die Mündigkeit im Glauben, ein Schritt in die Verantwortung als Mitglied der Kirche.

Im Zentrum der Konfirmation steht der Zuspruch Gottes für jede und jeden Jugendlichen. Sein Segen ermuntert die Konfirmandinnen und Konfirmanden das Leben mutig und hoffnungsfroh anzupacken.

Die Konfirmation erfolgt in der Regel am Ende des 9. Schuljahres. Zur Vorbereitung besuchen die Jugendlichen während knapp eines Jahres den Konfirmandenunterricht. Voraussetzung dafür ist der Besuch des Faches "ERG-Kirche" (früher Religionsunterricht) während der ersten und zweiten Oberstufe sowie von einer gewissen Anzahl von Erlebnisprogrammen.

 

Trauung

Mit der kirchlichen Trauung feiern zwei Menschen ihre Verbundenheit, sie bitten Gott um seinen Segen und bezeugen, dass sie Verantwortung für einander übernehmen möchten. Damit bringen sie zum Ausdruck: Das Gelingen unserer Partnerschaft ist ein Geschenk.

Zur Hochzeit in der Kirche gehört nach reformierter Tradition ein Eheversprechen. Darin formulieren die Brautleute ihre Erwartungen und Hoffnungen und versprechen einander, ihr Leben fortan gemeinsam zu gestalten, einander zu vertrauen und zu vergeben.

Heiraten ist ein intimer und persönlicher Akt zweier Menschen - zumeist im Kreise von Verwandten und Freunden. Damit kommt zum Ausdruck, dass sich das Paar in Gemeinschaft auf den Weg macht.

Trauen Sie sich? Wenden Sie sich an die Pfarrperson Ihrer Kirchgemeinde oder an eine Pfarrperson, zu der Sie einen persönlichen Bezug haben.

 

Todesfall/Bestattung

Sie haben einen Ihnen nahe stehenden Menschen verloren. Die Trauer und die neue Hinwendung zum Leben brauchen Zeit - nehmen Sie sich diese.

Ein Gottesdienst und die kirchliche Bestattung geben dem Abschied einen rituellen Rahmen. Zugleich kann sich ein Fenster der Hoffnung über den irdischen Tod hinaus öffnen. Die Begleitung der Angehörigen in ihrer Trauer ist eine wichtige Aufgabe der Kirche - auch über die Trauerfeier hinaus.

Bei einem Todesfall regelt das Bestattungsamt der Wohngemeinde das Formale. Teilweise vermittelt das Amt auch den Kontakt zur zuständigen Pfarrperson. Falls nicht, wenden Sie sich an die Pfarrperson Ihrer Kirchgemeinde.  

 

Segnungsfeiern zu besonderen Lebenssituationen

Schuleintritt, Ehejubiläum, Pensionierung, Lebenspartnerschaft, auch zwischen Personen des gleichen Geschlechts, Fehl- oder Totgeburt. Besondere Lebenssituationen lassen die Menschen in ihrem Alltag innehalten; möglich, dass der Wunsch nach einer speziellen gottesdienstlichen Feier entsteht.

Die Synode, das Kirchenparlament der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, hat sich explizit für die Möglichkeit solcher Gottesdienste ausgesprochen, der Kirchenrat eine entsprechende Handreichung erstellt. Wenn Sie eine besondere Feier wünschen, wenden Sie sich an die Pfarrerin, den Pfarrer Ihrer Kirchgemeinde.