Ergebnisse für {{ keywords }}
Meinten Sie {{ didYouMean }}
Kategorien
{{ faq.question }}
{{ faq.answer }}
{{ result.label }} ({{ result.hits.length }})
Keine Suchergebnisse gefunden.
Fachtag Alter
Wenn das Leben neue Formen findet
Inhalt
Die dritte Lebensphase ist eine Zeit des Wandels. Vertraute Rollen verändern sich, Abschiede und Neuanfänge prägen den Alltag, und zugleich wächst der Wunsch nach Sinn, Verbundenheit und einem bewussten Gestalten des Lebens. Rituale können in diesen Übergängen Halt geben, Orientierung schenken und Gemeinschaft stärken. Der Fachtag lädt dazu ein, neue Gesprächsformen und spirituelle Zugänge für die Arbeit mit älteren Menschen kennenzulernen und gemeinsam zu erproben.
„Wenn das Leben neue Formen findet“ eröffnet Raum für Austausch, Inspiration und Begegnung – für alle, die ältere Menschen auf ihrem Weg begleiten und eine lebendige Kultur des Miteinanders fördern möchten. Eingeladen sind Mitarbeitende, Behörden und Freiwillige in der Arbeit mit erfahrenen Menschen.
Hinweis: Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 80 Personen beschränkt.
Programm
09.15 Uhr Begrüssungskaffee
09.45 Uhr Begrüssung und Einstimmung
09.50 Uhr Referat Anne-Kathrin Bolender
10.30 Uhr Pause
10.45 Uhr Referat Anne-Kathrin Bolender
12.15 Uhr Mittagspause
14.00 Uhr Referat Uwe Habenicht (Teil 1)
15.00 Uhr Pause
15.15 Uhr Referat Uwe Habenicht (Teil 2)
15.45 Uhr Zusammenfassung und Abschluss
16.00 Uhr Ende der Tagung
Am Vormittag
Die dritte Lebensphase: Warum uns neue Rituale stärken und wie wir sie entwickeln
mit Anne-Kathrin Bolender
Taufe, Konfirmation, Trauung – und was folgt dann? Die Pensionierung als Beginn der dritten Lebensphase ist geprägt von Abschieden und Neuanfängen. Sie löst ambivalente Gefühle aus: Freude auf Freiheit, aber auch Angst vor Leere. Wir erkunden die Chancen biografieorientierter Gruppenrituale und entwickeln Ritualelemente kreativ und partizipativ. Ziel ist es, sinnstiftende und lebensnahe Rituale kennenzulernen und sie in den eigenen Alltag mitzunehmen.
Am Nachmittag
Im Dialog bleiben und Sharing Community
mit Uwe Habenicht
Teil 1: Im Dialog bleiben - Warum Austausch und Gespräch so wichtig sind
Der Dialog nach David Bohm ist eine besondere Form des Gruppengesprächs. Durch wenige Regeln können Gespräche eine Intensität und Tiefe gewinnen, die über die übliche Alltagskommunikation weit hinausgehen. Aber warum ist es so wichtig, sich über eigene Lebenserfahrungen auszutauschen? Neuere Bildungstheorien zeigen, dass wir erst durch das Aussprechen von Erfahrungen, die Schätze, die in ihnen verborgen sind, heben können.
Teil 2: Sharing Community – ein partizipatives Gottesdienstmodell
Sharing Community ist eine neue Form des Gottesdienstes ohne Pfarrinnen und Pfarrer und ohne Predigt. Im 2. Teil des Nachmittags bekommen wir Einblicke in das neue Konzept und erfahren, warum in partizipativen Formen viel Gewinn liegt.
Referent:innen und Mitwirkende
- Anne-Kathrin Bolender, Pfarrerin
- Uwe Habenicht, Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen, Beauftragter Arbeitsstelle Gottesdienst und Liturgie
- Peter Bruderer, Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen, Beauftragter Arbeitsstelle Diakonie/Alter
Auskunft
Peter Bruderer Leitung, 071 227 05 41
Natasha Hausammann, Administration, 071 227 05 33
Poststrasse 27
9000 St. Gallen