Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen

«Willkommen, unsere Türen sind offen». Dies gilt für fast alle reformierten Kirchen im Kanton St.Gallen. Gleiches gilt auch, wenn Sie ein Anliegen an uns haben. Wenden Sie sich an Ihre Kirchgemeinde.

Oder Sie setzen sich direkt mit der Kantonalkirche, also der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, in Verbindung. Sie finden uns am Oberen Graben 31 in 9000 St.Gallen. Erreichbar sind wir in der Regel werktags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr unter 071 227 05 00 oder per Mail unter info@ref-sg.ch.

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Medien

Hier finden Sie Filme, Erklärvideos, Podcast-Episoden und weiterführende Beiträge rund um das digitale Ökosystem der St. Galler Kirche. Wir sammeln an diesem Ort, was Pfefferstern, Reforum und ForumTALK sichtbar macht – für Kirchgemeinden, Mitarbeitende und alle Interessierten.

#1 ForumTALK ist am Start!

Der neue kirchliche Messenger für die Schweiz ist da.

ForumTALK bringt kirchliche Kommunikation dorthin, wo sie heute stattfindet: aufs Handy. Für den Religionsunterricht. Für Konf- und Firmwege. Für Camps, JUKI-Angebote und Erlebnisprogramme. Für Kirchgemeinden, die mit Eltern, Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitenden direkt, unkompliziert und verantwortungsvoll in Kontakt bleiben wollen.

In der Schweiz produziert und in der Schweiz gehostet, ist ForumTALK die kirchliche Antwort auf eine ganz praktische Frage: Wie kommunizieren wir professionell, wenn WhatsApp & Co. für kirchliche Gruppen aus Gründen des Datenschutzes und des Persönlichkeitsschutzes nicht mehr empfohlen werden können?

Denn in kirchlichen Gruppen geht es nicht nur um Termine und kurze Hinweise. Es werden auch Namen, Kontaktdaten, Bilder, Dokumente und Informationen über Kinder, Jugendliche und Familien ausgetauscht. Bei solchen Inhalten reicht es nicht, dass ein Messenger einfach praktisch und weit verbreitet ist. Kirchgemeinden brauchen einen Kommunikationskanal, dessen Einsatz zu ihren Verantwortlichkeiten und zu den erhöhten Anforderungen an Datenschutz, Persönlichkeitsschutz und Kinderschutz passt.

Jetzt beginnt die Testphase. Kirchgemeinden und Fachstellen können ForumTALK kennenlernen und dort einsetzen, wo sichere, mobile und respektvolle Kommunikation im kirchlichen Alltag gebraucht wird.

ForumTALK ist mehr als ein weiterer Gruppenchat. Er wurde für die besonderen Anforderungen kirchlicher Begleitung entwickelt – mit Blick auf Persönlichkeitsschutz, Kinderschutz und eine respektvolle Gesprächskultur.

Eine kirchliche Antwort auf eine alltägliche Herausforderung

Kirchgemeinden begleiten Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen: im Religionsunterricht, auf dem Konfirmations- oder Firmweg, in Lagern, bei JUKI-Angeboten und bei Erlebnisprogrammen. Die Kommunikation dazu soll schnell, unkompliziert und verlässlich funktionieren – gleichzeitig aber den besonderen Anforderungen des kirchlichen Umfelds gerecht werden.

ForumTALK setzt genau hier an. Der Messenger verbindet die Vorteile eines mobilen Gruppen-Chats mit Funktionen, die für kirchliche Begleitung wichtig sind:

  • in der Schweiz produziert und in der Schweiz gehostet
  • auf dem Handy verfügbar
  • direkte Kommunikation in geschützten Gruppen
  • Eltern können in passenden Gruppen mitlesen
  • Versand von Dokumenten und Bildern
  • direkte Abmeldung vom Unterricht
  • geeignet für Religionsunterricht, Konf- und Firmwege, Camps sowie JUKI- und Erlebnisprogramme
  • ausgerichtet auf Persönlichkeitsschutz und einen respektvollen Ton
  • So entsteht ein Kommunikationskanal, der nicht einfach irgendeinen Messenger nachahmt, sondern die Realität kirchlicher Arbeit ernst nimmt.

Wenn der Zugang zu schulischen Plattformen fehlt

Eine besondere Herausforderung zeigt sich dort, wo Kirchgemeinden nicht mehr an den öffentlichen Schulen unterrichten. Mit dem Wegfall des Unterrichts kann auch der Zugang zu den Kommunikationsplattformen der Schulen wegfallen.

Die Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern muss deshalb neu organisiert werden. Eine Kirchgemeinde braucht einen eigenen, unabhängigen Kanal, über den sie Informationen versenden, Fragen beantworten und organisatorische Abläufe zuverlässig gestalten kann.

ForumTALK kann hier eine wichtige Lücke schliessen. Die Kirchgemeinde bleibt handlungsfähig und kann die Kommunikation zum Religionsunterricht selbst verantworten – unabhängig davon, welche Plattform die Schule verwendet.

Für Unterricht, Konf- und Firmwege sowie Camps

Kirchliche Angebote haben unterschiedliche Kommunikationsbedürfnisse. Im Unterricht sind Informationen zu Terminen, Materialien und Abmeldungen zentral. Auf dem Konf- oder Firmweg geht es zusätzlich um Treffen, Wochenenden und verbindliche Absprachen. Bei Camps oder Erlebnisprogrammen muss die Kommunikation oft schnell und direkt funktionieren.

ForumTALK bietet dafür einen gemeinsamen Raum.

Religionsunterricht organisieren

Unterrichtsinformationen können direkt an die zuständigen Gruppen versendet werden. Dokumente und Bilder lassen sich im Chat teilen. Eltern erhalten die Möglichkeit, die Kommunikation mitzulesen und bleiben über wichtige Informationen auf dem Laufenden.

Auch organisatorische Änderungen können auf diesem Weg rasch kommuniziert werden. Die direkte Abmeldung vom Unterricht unterstützt dabei einen einfachen und nachvollziehbaren Ablauf.

Konf- und Firmwege begleiten

Bei Konf- und Firmwegen entstehen über längere Zeit verbindliche Gruppen. Termine, Erinnerungen und Hinweise lassen sich an einem Ort bündeln. Jugendliche erhalten Informationen direkt auf ihrem Handy; Eltern können dort mitlesen, wo dies für die Begleitung sinnvoll und vereinbart ist.

Camps und Erlebnisprogramme koordinieren

Vor und während eines Camps ist eine zuverlässige Gruppenkommunikation besonders wertvoll. Treffpunkte, Packlisten, kurzfristige Änderungen oder wichtige Hinweise können direkt geteilt werden. Das reduziert Informationsverluste und erleichtert die Koordination für die verantwortlichen Mitarbeitenden.

Auch für JUKI-Angebote und weitere Erlebnisprogramme bietet ForumTALK einen passenden Kommunikationskanal.

Persönlichkeitsschutz und respektvolle Kommunikation

Kirchliche Arbeit bewegt sich häufig in sensiblen Lebensbereichen. In Gruppen werden Namen, Kontaktdaten, Bilder, Abwesenheiten oder Informationen zu Kindern und Jugendlichen verarbeitet. Deshalb braucht es klare Regeln und einen bewussten Umgang mit digitalen Kommunikationsräumen.

ForumTALK trägt diesen Anforderungen Rechnung. Der Messenger ist auf die Bedürfnisse des Persönlichkeitsschutzes ausgerichtet und unterstützt einen respektvollen Ton in den Chats.

Das bedeutet auch: Technik allein ersetzt keine gute Kommunikationskultur. Kirchgemeinden sollten ergänzend festlegen, wer Gruppen eröffnet, wer moderiert, welche Inhalte geteilt werden dürfen und wie mit Bildern sowie persönlichen Informationen umzugehen ist. Gerade bei Minderjährigen gehören Datenschutz und Kinderschutz von Anfang an in die Planung.

Schweizer Hosting als Vertrauensmerkmal

Für Kirchgemeinden ist nicht nur entscheidend, was ein Messenger kann. Ebenso wichtig ist die Frage, wo die Daten verarbeitet und gespeichert werden.

ForumTALK wird in der Schweiz gehostet. Damit schafft der Messenger eine nachvollziehbare Grundlage für Organisationen, die beim Umgang mit personenbezogenen Daten besonderen Wert auf Sicherheit, Transparenz und kurze Wege legen.

Für die konkrete Nutzung bleiben die datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeiten der jeweiligen Kirchgemeinde zentral. Dazu gehören unter anderem passende Informationen für Eltern und Jugendliche, interne Zuständigkeiten sowie klare Regeln für Aufbewahrung und Löschung. ForumTALK bietet dafür den technischen Rahmen – die kirchliche Organisation gestaltet die verantwortungsvolle Nutzung.

Ein Baustein im digitalen Ökosystem von Pfefferstern und Reforum

ForumTALK ergänzt die digitalen Angebote von Pfefferstern und Reforum um einen direkten Kommunikationskanal. Wo bisher Informationen über verschiedene Wege verteilt waren, kann die Kommunikation künftig näher an den jeweiligen Angeboten stattfinden.

Das ist besonders interessant für Kirchgemeinden, die Familien, Kinder und Jugendliche über längere Zeit begleiten. Der Messenger kann dabei helfen, Informationen einfacher zugänglich zu machen und die Verbindung zwischen Angebot, Mitarbeitenden und Familien zu stärken.

Die Idee dahinter ist nicht, digitale Kommunikation um ihrer selbst willen auszubauen. Es geht um eine konkrete Entlastung im Alltag: weniger verstreute Informationen, klarere Zuständigkeiten und ein Kommunikationsraum, der zum kirchlichen Auftrag der Begleitung passt – ohne theologische Vorgaben zu machen und offen für Menschen im Umfeld der Kirche.

Jetzt in der Praxis testen

ForumTALK steht zunächst für erste Tests zur Verfügung. Die Praxiserfahrungen aus Kirchgemeinden und Fachstellen sind wichtig, damit die Anwendung entlang der tatsächlichen Bedürfnisse weiterentwickelt werden kann.

Besonders wertvoll sind Rückmeldungen zu Fragen wie:

Wie einfach gelingt der Einstieg für Mitarbeitende und Familien?
Welche Gruppenstrukturen bewähren sich im Religionsunterricht?
Wie erleben Eltern und Jugendliche die Kommunikation?
Welche Funktionen unterstützen die Arbeit im Konf- oder Firmweg besonders?
Wo braucht es zusätzliche Hinweise, Einstellungen oder Schulungen?
Kirchgemeinden, die ForumTALK kennenlernen oder für einen ersten Anwendungsfall testen möchten, können sich an das Pfefferstern- beziehungsweise Reforum-Team wenden.

Fazit: Ein eigener Raum für kirchliche Kommunikation

ForumTALK löst gleich mehrere Herausforderungen, vor denen Kirchgemeinden heute stehen: die mobile Kommunikation mit Familien, die Organisation von Unterricht und Gruppenangeboten, die Begleitung von Konf- und Firmwegen sowie die Koordination von Camps und Erlebnisprogrammen.

Dabei verbindet der Messenger praktische Funktionen mit einem klaren Anspruch an Persönlichkeitsschutz, respektvolle Kommunikation und Schweizer Hosting.

Der entscheidende Schritt ist deshalb nicht die Frage, welcher Messenger gerade am bekanntesten ist. Die entscheidende Frage lautet: Welcher digitale Raum passt zu den Verantwortlichkeiten und Beziehungen kirchlicher Arbeit?

Mit ForumTALK liegt darauf eine erste kirchliche Antwort vor.

Pfefferstern verbindet Menschen

Wie kann Digitalisierung Gemeinschaft stärken?

Was als digitale Unterstützung für den Konfirmationsunterricht begann, entwickelt sich heute zu einer Plattform, die Gemeinschaft über Generationen hinweg fördert.

In der vierten Episode von «einfach digital – der ipeak podcast» spricht Host Bernd Schmellenkamp mit Michael Giger über die Chancen der Digitalisierung im kirchlichen Umfeld und darüber, wie digitale Plattformen Menschen miteinander verbinden können.

Mit «Pfefferstern» hat die Evangelisch-reformierte Kirche St. Gallen eine Plattform geschaffen, die Jugendliche, Familien und Kirchgemeinden rund um die Konfirmation vernetzt. Mit «Reforum» geht dieser Gedanke noch einen Schritt weiter: Menschen sollen über alle Lebensphasen hinweg miteinander verbunden und sogenannte Caring Communities gefördert werden.

Gemeinsam sprechen sie darüber, wie digitale Lösungen die persönliche Begegnung sinnvoll ergänzen, warum Datenschutz und sichere digitale Räume eine zentrale Rolle spielen und wie automatisierte Prozesse Freiräume für das schaffen, worum es in der kirchlichen Arbeit letztlich geht: den persönlichen Kontakt und die Begleitung von Menschen.

Und zum Schluss erfahren Sie, wie der ungewöhnliche Name «Pfefferstern» entstanden ist.

Themen dieser Episode:

  • Digitalisierung in der Kirche
  • Pfefferstern – die digitale Plattform für Konfirmationsarbeit
  • Reforum und Caring Communities
  • Digitale Gemeinschaft und persönliche Begegnung
  • Datenschutz und sichere digitale Räume
  • Digitalisierung als Unterstützung für die Beziehungsarbeit

Pfefferstern und Reforum - Das digitale Ökosystem

Menschen begleiten – nicht verwalten. Die Vision hinter Pfefferstern & Reforum.

Was 2011 als politischer Entscheid der St. Galler Synode begann, ist heute ein wachsendes digitales Ökosystem für die Kirche der Zukunft.

Damals entschied die Synode der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St. Gallen, den Wegfall einer Stunde Religionsunterricht auf der Oberstufe durch Erlebnisprogramme im Umfang einer Jahreslektion zu ersetzen. Der Auftrag war klar: Ein digitales Tool, das Kirchgemeinden ermöglicht, Programme auf dem Weg zur Konfirmation effizient auszuschreiben und den Überblick zu behalten – mit einem integrierten Credit-System.

Nah an der Praxis, nah an den Menschen
Von Anfang an stand ein Grundsatz im Zentrum: Die Entwicklung sollte nah am Praxisalltag der Mitarbeitenden in den Kirchgemeinden stattfinden. Durch ein Projektmanagement mit Resonanzräumen und enger Zusammenarbeit mit den Entwicklerteams konnten Mitarbeitende ihre Ideen und Wünsche direkt einbringen. So entstand Pfefferstern – nicht am Reissbrett, sondern aus der gelebten Realität kirchlicher Arbeit.

Ein digitales Ökosystem für ganze Regionen
Die Vision war von Beginn an grösser als ein einzelnes Tool: Digitale Ökosysteme, die ganze Branchen und Sozialräume verknüpfen. Nicht alle Kirchgemeinden haben dasselbe Profil oder dieselben Ressourcen. Über Pfefferstern und Reforum können sie seit 2018 niederschwellig miteinander kooperieren und im gegenseitigen Einvernehmen Programme abonnieren. Auch kleine Gemeinden mit wenig Ressourcen erhalten so die Chance, ein breites und vielfältiges Angebot zu gestalten.

Das sogenannte Regionalisierungstool bricht das Gartenzaun-Denken auf und vernetzt Kirchgemeinden in grösseren Regionen einfach und unkompliziert. Es geht dabei nicht bloss um Digitalisierung – es geht um Organisations- und Gemeindeentwicklung. Pfefferstern und Reforum verbinden ganze Regionen und fördern das gemeinsame Denken und Leben für die Gesellschaft.

Vom Konfirmationsweg zur umfassenden Begleitung
Pfefferstern und Reforum wachsen zu einem gemeinsamen digitalen Ökosystem zusammen. Menschen erhalten einen eigenen Account und damit Zugang zu den vielfältigen Angeboten ihrer Kirchgemeinde. Individuelle Organisations- und Gemeindeaccounts verbinden sich mit persönlichen Userprofilen, die in sogenannten Family-Clans miteinander verknüpft sind – Beziehung braucht digitale Räume.

Die neueste Entwicklung: ForumTALK – ein eigener Messenger, der direkte, sichere Kommunikation innerhalb des Ökosystems ermöglicht und die Verbindung zwischen Kirchgemeinden und Menschen weiter stärkt.

Die Leitidee bleibt dieselbe wie am ersten Tag:

Menschen begleiten – nicht verwalten. Mit Menschen unterwegs sein.