Die reformierten und katholischen Seelsorgerinnen und Seelsorger der Stadt St.Gallen laden jeden Montagmittag zu einem halbstündigen Friedensgebet in der reformierten Stadtkirche St.Laurenzen. Mit Kerzen, Stille, einfachen Liedern und kurzen Texten. Die nächsten Termine finden Sie hier.
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Ostern: Ruf nach Frieden
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen ruft zum Frieden auf – im Nahen Osten und weltweit.
(31. März 2026) Ostern beginnt mitten in Angst, Trauer und Resignation: Frauen und Jünger stehen vor dem Kreuz, stehen vor einem Scherbenhaufen. Genau dort beginnt Ostern, dort setzt Gott neu an. Jesus ist auferstanden. Das leere Grab ist das Zeichen, dass Gewalt und Tod nicht das letzte Wort behalten. Ostern ist der Widerspruch Gottes gegen jede Form von Zerstörung und Entwürdigung menschlichen Lebens.
In dieser Hoffnung leben Christinnen und Christen weltweit. Sie begründet unseren Auftrag, Frieden zu suchen, Gerechtigkeit zu fördern und Menschen zu schützen, deren Würde bedroht ist. Der auferstandene Christus sagt zu allen, die Angst haben: „Friede sei mit euch!“ - dieser Zuspruch ist kein frommer Wunsch, sondern eine Zumutung, Frieden zu stiften und Versöhnung zu wagen.
Derzeit schauen wir besonders in den Nahen Osten. Die Region, in der die biblischen Geschichten von Kreuz und Auferstehung verankert sind, ist heute für viele ein Ort von Angst, Gewalt, Vertreibung und tiefer Unsicherheit. Als Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen fühlen wir uns verbunden mit den Menschen dort, die leiden, der Zivilgesellschaft, mit christlichen Gemeinden und mit allen Kräften, die sich in der Region und weltweit für Frieden, Versöhnung und eine gerechte, inklusive Gesellschaft einsetzen.
Wir rufen als Kirchenrat auf:
− zum Gebet um Frieden im Nahen Osten und in allen Krisenregionen der Welt
− zum Gebet um die Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts für alle Menschen zu gewähren
− zur Solidarität mit allen, die von Gewalt, Flucht, Trauer und Not betroffen sind
Werke unterstützen
Diese Solidarität bleibt nicht im Wort stehen. Das Hilfswerk Heks engagiert sich seit vielen Jahren im Nahen Osten, während Mission 21 mit Partnerkirchen und Organisationen in verschiedenen Regionen weltweit die Friedens- und Versöhnungsarbeit stärkt. Gemeinsam stehen sie exemplarisch für unseren Einsatz als Kirche für eine friedliche, gerechte und inklusive Gesellschaft.
Heks arbeitet mit langjährigen Partnerorganisationen wie Najdeh in den betroffenen Gebieten und leistet Nothilfe sowie Unterstützung für besonders verletzliche Menschen – im Nahen Osten, in Israel und in den palästinensischen Gebieten. Mehr dazu hier.
Mission 21 fördert Friedensarbeit, Dialog und Versöhnung in verschiedenen Ländern und Konfliktkontexten, unter anderem im Nahen Osten. Informationen zu Projekten zur Friedensförderung
Wir bitten Sie herzlich, die Arbeit von Heks und Mission 21 grosszügig zu unterstützen, durch Ihre Spende und durch Ihr Gebet. Jede Gabe ist ein Zeichen der Hoffnung und ein Beitrag zu mehr Frieden und Gerechtigkeit.
Verbunden im Gebet
Zugleich laden wir ein, in unseren Kirchgemeinden die Friedensgebete zu fördern und weiterzuführen, für den Nahen Osten und für alle Regionen, in denen Menschen unter Gewalt leiden. Wo wir gemeinsam für den Frieden beten, schweigen, klagen und hoffen, wird sichtbar, wofür wir als Kirche stehen: Wir vertrauen darauf, dass Gottes Frieden möglich ist, auch dort, wo er menschlich kaum vorstellbar scheint.
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen