Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen

«Willkommen, unsere Türen sind offen». Dies gilt für fast alle reformierten Kirchen im Kanton St.Gallen. Gleiches gilt auch, wenn Sie ein Anliegen an uns haben. Wenden Sie sich an Ihre Kirchgemeinde.

Oder Sie setzen sich direkt mit der Kantonalkirche, also der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, in Verbindung. Sie finden uns am Oberen Graben 31 in 9000 St.Gallen. Erreichbar sind wir in der Regel werktags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr unter 071 227 05 00 oder per Mail unter info@ref-sg.ch.

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Informationen aus dem Kirchenrat: Sitzung vom 9. Februar 2026

(19. Februar 2026) Der Kirchenrat beauftragt die Firma Ecoplan, die bestehende Studie zur Entwicklung der kirchlichen Finanzen aus dem Jahr 2019 zu erneuern. Ziel ist es, die daraus resultierenden Ergebnisse in die Finanzplanung der Kantonalkirche zu integrieren und damit eine möglichst realistische Einschätzung der Einnahmenentwicklung zu ermöglichen. Die Ergebnisse von Ecoplan sollen bis spätestens Mitte Juli vorliegen.
So können die Resultate auch in den Bericht zum Postulat «kantonalkirchliche Stellen» einfliessen. Dieser Bericht liegt der Synode bis zur Wintersession 2026 vor.

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz (EKS) wird durch ihre Mitgliedkirchen mittels Beitragsschlüssel finanziert. Allerdings genügt der heutige Schlüssel den Anforderungen an Fairness und Nachvollziehbarkeit nicht mehr. Die Synode hat den Rat deshalb im Herbst 2024 beauftragt, einen neuen Beitragsschlüssel vorzulegen.
In Zusammenarbeit mit der Finanzkommission und mit fachlicher Unterstützung der auf Kirchenfinanzen spezialisierten Firma Ecoplan wurden im ersten Halbjahr 2025 verschiedene Modelle entwickelt. Die Konferenz der Kirchenpräsidien (KKP) hat am 24. Oktober 2025 ein Solidaritätsmodell als Grundlage favorisiert, das folgende drei Grundkriterien berücksichtigt:

1.      Berechnung auf Basis der natürlichen und juristischen Kirchensteuern sowie der Staatsbeiträge,
2.      Einbezug freiwilliger Mitgliederbeiträge in Kantonen ohne Kirchensteuer für natürliche Personen,
3.      Verwendung der EKS gemeldeten Mitgliederzahlen.

Erste Berechnungen dieses Modells wurden der KKP Ende 2025 vorgestellt. Der Rat der EKS legt nun im Rahmen einer Vernehmlassung konkrete Berechnungen des neuen Beitragsschlüssels vor. Die Mitgliedkirchen sind eingeladen, Stellung zu nehmen zur Nachvollziehbarkeit des Modells, zum Solidaritätsfaktor, zur Datengrundlage, zum Erhebungsrhythmus und zu weiteren Details.
Über die Ergebnisse der Vernehmlassung wird der Rat an der KKP von Anfang März 2026 informieren. Anschliessend wird eine entsprechende Vorlage mit den Kirchenpräsidien beraten und der Sommersynode unterbreitet.
Die Kirchenrat unterstützt den faktenbasierten und transparenten Ansatz, weist jedoch auf die erhebliche Hebel- und Gesamtwirkung des Solidaritätsfaktors sowie des multiplikativen Effekts hin. Aus finanzpolitischer Sicht wird ein zurückhaltend ausgestalteter Solidaritätsfaktor sowie eine differenzierte Berücksichtigung der Finanzausgleichsgelder beantragt. Zudem wird eine faire Übergangsregelung als notwendig erachtet, um starke finanzielle Verwerfungen zu vermeiden.

Ingrid Scheiber, gehörlose Fachmitarbeiterin im Gehörlosenpfarramt, geht in Pension. Darum hat die interkantonale Begleitkommission des Pfarramtes die bestehende Stellenstruktur überprüft und Anpassungen beschlossen.
Künftig ist das Pfarramt wie folgt ausgestaltet: Pfarramt: 50 Prozent; Sekretariat: 20 Prozent; Diakonatsstelle: 10 Prozent
Die Diakonatsstelle wird mit einer gehörlosen Person besetzt, um die fachliche und lebensweltliche Kompetenz im Bereich der Gehörlosenseelsorge zu stärken. Damit reduziert sich auch das Gesamtpensum des Pfarramtes um 15 Stellenprozente. Die  Vereinbarung der Trägerkirchen ist darum entsprechend anzupassen.

Dr. Seraina Buob und Prof. Dr. Jörg Mettelmann sind neu Mitglied des Kuratoriums für das Pfarramt an der Universität St.Gallen. Sie ersetzen Dr. Lisa Leibfried und Prof. Dr. Johannes Rüegg-Stürm. Seraina Buob ist an der Universität Geschäftsführerin der Betriebswirtschaftlichen Abteilung. Jörg Mettelmann ist Leiter des Öffentlichen Programms Lehrveranstaltungen.

Der Kirchenrat hat Davide De Zotti, als Mitglied der Aufsichtskommission der Evangelischen Kirchenmusikschule gewählt. De Zotti studierte Orgel, Chorleitung, Klavier, Improvisation, Cembalo, Komposition, Gesang sowie historische Aufführungspraxis. Er lebt in Rapperswil-Jona, wo er als Organist, künstlerischer Leiter der Konzertreihe «Musik in der Kirche» sowie als Chorleiter des Vokalensembles in:cantare tätig ist.

Was macht der Kirchenrat?

Der Kirchenrat trifft sich in der Regel monatlich zu einer ordentlichen Sitzung. Dabei bespricht und entscheidet er über eine Vielzahl von Geschäften. Hier finden Sie von jeder Sitzung jeweils ausgewählte Informationen.

Die Synode der EKS tagte vergangenes Jahr in St.Gallen

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