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Ibasho in Straubenzell
Im Westen von St. Gallen entsteht derzeit eine sorgende Gemeinschaft nach dem japanischen Konzept Ibasho. Ibasho bedeutet „Ort, an dem man sich selbst sein kann“ und steht für sozial integrative, nachhaltige Gemeinschaften, in denen ältere Menschen hohe Wertschätzung erfahren. Das Besondere: die Zielgruppe ist nicht einfach Teil dieser Gemeinschaft, sondern leitet diese an.
(3. Februar 2026) Zum Thema Caring Communities, sorgende Gemeinschaften also, wurden in den vergangenen paar Jahren im ganzen Kanton St. Gallen wertvolle Projekte realisiert. Bei "Ibasho" handelt es sich um eine spezielle Form von Caring Community, in der ältere Menschen im Zentrum stehen. Dass die Japanische Form dieser sorgenden Gemeinschaft den Weg nach St. Gallen findet, ist kein Zufall: Eine Kantonalkirchliche Projektgruppe konnte 2024 nach Japan reisen und ist begeistert zurückgekehrt.
Internationale Arbeitsgruppe für ein lokales Projekt
Im vergangenen Sommer konnte eine Arbeitsgruppe den ersten Workshop „Ibasho – einen guten Ort im Quartier schaffen“ durchführen. Organisiert wurde dieser Workshop vom Institut für Altersforschung FH Ost in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kantonalkirche und der evang.-ref. Kirchgemeinde Straubenzell. Mit dabei war Dr. Emi Kiyota, Umweltgerontologin, Gründerin der gemeinnützigen Organisation Ibasho (2010) sowie Professorin und stellvertretende Direktorin des Zentrums für Bevölkerungsgesundheit an der Nationaluniversität von Singapur. Mittlerweile haben fünf Workshops stattgefunden, und es hat sich eine Kerngruppe gebildet, die die Idee weiterentwickelt. Neue Mitwirkende sind herzlich willkommen.
Ein Raum von und für ältere Menschen – und für alle anderen
Die Gruppe möchte insbesondere Menschen erreichen, die schwerer zugänglich sind oder weniger in Vereinen und bestehenden Gruppierungen eingebunden sind. Sie arbeitet nicht angebotsorientiert, sondern stellt einen Raum zur Verfügung, in dem sich Menschen verwirklichen können – einen Ort, an dem man sich aufhalten kann, ohne fixes Programm. Auch andere Generationen sind ausdrücklich willkommen. Der Raum entsteht nun probeweise im „Paradiesli“ (Ecke Grenz- und Paradiesstrasse, St. Gallen). Er ist vorerst jeweils am Donnerstagnachmittag. Im Juli besucht Emi Kiyota das Projekt erneut; dabei ist ein weiterer Workshop geplant. Man darf gespannt sein, was in St. Gallen West entsteht!
Projektpartner der Kerngruppe, Ansprechpersonen
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell (Regula Hermann)
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen (Peter Bruderer)
Institut für Altersforschung (Rhea Braunwalder, Samira Hüsler, Sarah Speck)