Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen

«Willkommen, unsere Türen sind offen». Dies gilt für fast alle reformierten Kirchen im Kanton St.Gallen. Gleiches gilt auch, wenn Sie ein Anliegen an uns haben. Wenden Sie sich an Ihre Kirchgemeinde.

Oder Sie setzen sich direkt mit der Kantonalkirche, also der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, in Verbindung. Sie finden uns am Oberen Graben 31 in 9000 St.Gallen. Erreichbar sind wir in der Regel werktags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr unter 071 227 05 00 oder per Mail unter info@ref-sg.ch.

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So besetzen Sie die Stelle der Pfarrperson neu.

Eine vakante Stelle muss grundsätzlich innert sechs Wochen neu besetzt werden. Hierzu wird am besten eine Pfarrwahlkommission eingesetzt, falls die jeweilige Kirchgemeindeordnung keine andere Regelung vorsieht.

Eine Pfarrwahlkomission einsetzen

Der "Leitfaden für eine Pfarrwahlkommission" GE 51-35 beschreibt Ausgangslage, nötige Unterlagen und Aufgaben einer Pfarrwahlkommission.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, eine geeignete Pfarrpersonen zu finden - sei es durch eine Startberatung der Pfarrwahlkommission, in einer Retraite oder in einem Workshop für Kirchenvorsteherschaften.

Stellenkonzepte aktualisieren und anpassen

Wir empfehlen, vor der Neubesetzung von Pfarrpersonen sowie Mitarbeitenden aus den sozialen und diakonischen Diensten das bestehende Stellenkonzept kritisch zu hinterfragen und bei Bedarf anzupassen. Was oder wen braucht unsere Gemeinde tatsächlich? Wo wollen wir einen Schwerpunkt setzen? Bei diesem Prozess beraten und begleiten wir sie ebenfalls gerne.

Kontakt: Veronika Longatti, 071 227 05 31

Die rechtlichen Rahmenbedingungen.

(Vollständig aufgeführt in: GE 24-10).

Die wichtigsten Regelungen finden sich in den Artikeln 107 bis 151 der Kirchenordnung (GE 12-20) sowie in folgenden gültigen Erlassen:

  • GE 24-20 „Arbeits- und Freizeit, Ferien- und Freisonntage für Pfarrerinnen und Pfarrer”
  • GE 24-30 „Erleichterung für ältere Pfarrerinnen und Pfarrer”
  • GE 51-42 „Wahlfähigkeit für Pfarrerinnen/Pfarrer im Kanton St. Gallen“
  • GE 53-10 „Besoldungsverordnung für die Pfarrerinnen und Pfarrer“
  • GE 53-11 „Richtlinien zu Art. 10 „Weitere Kosten” der Besoldungsverordnung für die Pfarrerinnen und Pfarrer“
  • GE 53-12 „Leitfaden zur Erstellung eines Dienstvertrages für Pfarrer und Pfarrerinnen“
  • GE 53-13 „Einrichtung von Teilzeitpfarrstellen“
  • GE 53-15 „Tabelle der Mindestgehälter für das laufende Jahr“

Alle gültigen Erlasse in der Übersicht

Mit dem elektronischen Stellenbeschrieb STEPLA arbeiten.

Was kann der STEPLA? Dank dem elektronischen Stellenplaner können Pfarrpersonen sowie Mitarbeitende im sozialen und diakonischen Dienst die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit festhalten und sich mit der Kivo auf quantitativ realistische Ziele festlegen. Der STEPLA dient also der Ressourcenplanung; er hilft, Pensen richtig einzuschätzen und Veränderungen im Stellenkonzept einer Kirche zu berechnen. Er ist kein Zeiterfassungstool.

Transparenz schaffen. Konkretisierte Rahmenbedingungen (Verantwortlichkeiten, Kompetenzen, individuelle Gestaltungsspielräume, besondere Abmachungen) dienen der Kivo und den gewählten Pfarrpersonen bzw. Mitarbeitenden als eine wertvolle Diskussionsgrundlage.

Starke Teams formen. Der STEPLA dient nicht nur der Planung einer einzelnen Stelle. Bei Neubesetzungen kann es sinnvoll bzw. erwünscht sein, auch die Profile (Zuständigkeiten, Pensen) von weiteren gewählten Personen in der Gemeinde anzupassen. Denn wenn eine Gemeinde beim Aktualisieren der Stellenkonzepte das ganze (Pfarr)team im Auge behält, kann sie individuelle Talente optimal fördern, und persönliche Wünsche können bestmöglich berücksichtigt werden.

Der STEPLA sollte grundsätzlich im Dialog zwischen Kirchenvorsteherschaft und Pfarrpersonen/Mitarbeitenden erstellt werden.

Login beantragen: Veronika Longatti, 071 227 05 31