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Interreligiöser theologischer Dialog
"Worauf beruht dein Gottesbild?" – "Hilft dir dein Glaube in der Krise?" – "Welche Antworten auf das Leben gibt uns unser Glaube?" – "Was bedeuten religiöse Gebote für das Zusammenleben?" – Das sind Fragen, die wir einander stellen, wen wir als "privat Glaubende" unterschiedlicher Religionsgemeinschaften aufeinander treffen und in einen Dialog treten. Der Austausch in unsere Gruppe ist authentisch und persönlich. Wir lassen einander Raum für unterschiedliche Interpretationen und entdecken dabei universelle Werte. Und wir lassen Interessierte am theologischen Gespräch teilhaben.
Unser Angebot für Kirchgemeinden, (Hoch)schulen, weitere Institutionen
- Moderierte Dialogveranstaltungen nach der Scriptural-Reasoning-Methode
- Workshops für Schulklassen und Bildungseinrichtungen
Unser Ziel
Ziel unseres Austauschs ist es nicht, eine Einheitsreligion oder Welttheologie zu erarbeiten. Wir wollen durch die unterschiedlichen Ansichten und Dogmen voneinander lernen und somit den eigenen Wahrheitsanspruch im Gespräch miteinander definieren.
Methode und Format
Wir praktizieren die bewährte Methode des "Scriptural Reasoning", die ihre Wurzeln im innerjüdischen Dialog hat. Sie beinhaltet folgende Punkte:
- Gemeinsames Lesen ausgewählter Texte aus Torah, Bibel und Koran
- Offene Diskussion über zentrale Lebensfragen
- Erkundung verschiedener Interpretationen und Perspektiven
Nach der gemeinsamen Textlektüre ist in einem strukturierten Gespräch Raum für unsere Interpretationen. Dabei gibt es offene Fragemöglichkeiten für alle Teilnehmenden und die Möglichkeit für vertiefende Diskussionen.
Kontakt und Buchung
Christian Schuber, Christiane.Schubert@bistum-stgallen.ch
Pascal Bazzell, pascal.bazzell@ref-sg.ch

Das Team
Jüdische Tradition:
Rabbiner Shlomo Tikochinski, St. Gallen
Michaela Barasch, Israelitische Kultusgemeinde
Christliche Tradition:
Franz Kreisel, Leiter Pastoralamt Bistum St. Gallen
Dr. Christiane Schubert, Pastoralamt - Abteilung Ökumene und Weltkirche, Bistum St. Gallen
Pfarrer Heinz Fäh, Kirchenrat SG für «Weltweite Kirche»
Dr. Pascal Bazzell, Kantonalkirche SG
Islamische Tradition:
Imam Bekim Alimi, Wil SG
Imam Mehas Alija, St. Gallen
Weitere Gefässe & Gedanken zum interreligiösen Dialog
Unsere Gesellschaft ist pluralistisch. Um einander zu verstehen und voneinander zu lernen, ist es wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen. Zusammen mit Partnerinstitutionen pflegt die Kantonalkirche mithilfe von unterschiedlichen Gefässen einen theologischen interreligiösen Dialog in der Region St. Gallen.
Die IDA, Interreligiöse Dialog- und Aktionswoche, findet seit 2005 alle zwei Jahre in der Woche vor dem Bettag im ganzen Kanton St. Gallen statt. Ziel der Woche ist es, an möglichst vielen Orten den Dialog unter den Menschen verschiedener Religionen und Herkunftsländern zu stärken und zu vertiefen.
Mit der «St.Galler Erklärung für das Zusammenleben der Religionen und den interreligiösen Dialog» wird ein Zeichen für ein tolerantes, interreligiöses Zusammenleben gesetzt. Die St.Galler Erklärung steht für gesellschaftliche Offenheit und für den Weg des Dialog und des gegenseitigen Kennenlernens. Sie verurteilt Abschottung und Abgrenzung. Die fünf Verpflichtungen der St.Galler Erklärung drücken eine gemeinsame Grundhaltung aus und sind der Rahmen für den interreligiösen Dialog.
Die St.Galler Erklärung wurde am 10. September 2005 im Rahmen der ersten ida auf dem Klosterplatz St.Gallen veröffentlicht.
Im September 2015 bekräftigen Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften und des Staates das Bekenntnis zur St.Galler Erklärung.
Der Verein Runder Tische der Religionen verfolgt das Ziel, den Dialog zwischen den in der Schweiz vertretenen Religionsgemeinschaften zu ermöglichen, vorurteilsfrei und korrekt zu informieren und den Religionen die Wahrnehmung ihrer religiösen Anliegen zu ermöglichen. Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen ist Mitglied des Vereins.