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Caring Community
Der Begriff "Caring Community" beschreibt eine Gemeinschaft, in der Menschen füreinander da sind – im Alltag, unkompliziert und auf Augenhöhe. Solche Gemeinschaften wachsen nicht aus Konzepten allein, sondern aus Beziehungen: zwischen Nachbarinnen und Nachbarn, zwischen Generationen – und zwischen Gott und uns.
St. Galler Caring Communities
Die Veränderungen traditioneller Lebensstrukturen, wie Distanz Arbeits- und Wohnort oder Berufstätigkeit beider Partner usw. führen dazu, dass nicht mehr selbstverständlich für betreuungsbedürftige Eltern gesorgt werden kann und Grosseltern weniger Entlastung für die Eltern übernehmen können. Dazu kommen die speziellen Bedürfnisse, von Alleinerziehenden, finanziell oder körperlich beeinträchtigten oder alleinstehende Menschen.
Alle Vorstellungen von Caring Communities tragen in sich den Kern der Gemeinschaft, die in einem «Fürenand luege» gelebt werden soll. In Sorgenden Gemeinschaften ist die Zusammengehörigkeit erlebbar: Jede und jeder darf geben und empfangen. Wichtig ist das Ziel, nicht für sondern mit den Beteiligten zu arbeiten und sich an deren Lebenswelt zu orientieren. Dies geschieht in Zusammenarbeit verschiedener Akteure, z.B. politische Gemeinde, Spitex, Palliativ Care Foren und anderen lokalen Partnerinnen und Partnern.
Unser Verständnis
In Sorgenden Gemeinschaften gilt: Jede und jeder darf geben und empfangen. Wir arbeiten nicht für, sondern mit den Beteiligten – gemeinsam mit lokalen Partnern wie Gemeinden und lokalen Initiativen. Die Bedürfnisse, Geschichten und Ressourcen der Menschen prägen den Weg.
St. Galler Beispiele
Im Papierhof in Buchs und im Zit.Kafi in Grabs wird sichtbar, wie Caring Communities wachsen können: Menschen begegnen sich, teilen Zeit, Ideen und Verantwortung – und schaffen Orte, die Stärken und verbinden.
Wie wir unterstützen
Die Arbeitsstelle Diakonie begleitet Gemeinden und Teams dabei, im Sozialraum zu experimentieren und neue Ausdrucksformen von Kirche entstehen zu lassen. Wir bringen Know-how, geistliche Perspektiven und Prozessbegleitung ein – und die Kantonalkirche stellt Startkapital zur Verfügung, damit mutige Schritte möglich werden.