Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen

«Willkommen, unsere Türen sind offen». Dies gilt für fast alle reformierten Kirchen im Kanton St.Gallen. Gleiches gilt auch, wenn Sie ein Anliegen an uns haben. Wenden Sie sich an Ihre Kirchgemeinde.

Oder Sie setzen sich direkt mit der Kantonalkirche, also der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, in Verbindung. Sie finden uns am Oberen Graben 31 in 9000 St.Gallen. Erreichbar sind wir in der Regel werktags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr unter 071 227 05 00 oder per Mail unter info@ref-sg.ch.

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Ist Siebzig die neue Fünfzig?

Immerhin 73 Prozent der Befragten ab 60 fühlen sich jünger. Mehr als ein Drittel der 55- bis 69-jährigen hat keine oder höchstens eine Erkrankung und noch die Hälfte aller 75- bis 85-jährigen fühlen sich trotz der einen oder andern Krankheit wohl. Wir reden von der dritten Lebenshälfte, die geschenkte Zeit, in der viel Neues möglich ist.

Soziopsychologisches Porträt der Babyboom-Generation

Babyboomer sind in einer einmaligen Friedens- und Wohlstandperiode aufgewachsen. Die Schweizer Nachkriegsgeneration gehört zu den eigentlich glücklichen Generationen, die während ihrer Kindheit und Jugend einen raschen Wohlstandsgewinn erleben durften.

Die Babyboomer erlebten eine Kindheit, in der die traditionellen Familienwerte hoch gehalten wurden. In der Jugend wurden sie von einer stark globalisierten Musikkultur geprägt, z.B. Rock’n Roll, später kamen die Hippies. Sie beteiligten sich womöglich in den 60er und frühen 70er Jahren an Jugend- und Studentenrebellionen. Im jungen Erwachsenenalter waren sie konfrontiert mit der raschen Auflösung des bürgerlichen Familienmodells und haben aktiv dazu beigetragen traditionelle Werte in Frage zu stellen und alternative Lebensformen gesucht. Ebenso wandelten sich die Vorstellungen zur Rolle der Frau in Familie, Beruf und Politik. Die Frauen der Babyboom-Generation gehören zu den ersten Generationen emanzipierter und selbstbewusster älterer Frauen.

Die Babyboom-Generation hat gelernt, lange jugendlich zu bleiben. Gleichzeitig ist es die erste Generation, die erfahren muss, dass ein erfolgreiches Altern kein passiver Prozess ist, sondern aktiv gestaltet werden muss und sie muss das hohe Alter erst noch entdecken.

Diese Menschen sind die richtige Zielgruppe für eine neue Form von Altersarbeit:

Im dritten Lebensalter ist Partizipation angesagt, denn Mitgestaltung macht zufrieden. Die Arbeitsstelle Diakonie vermittelt Ideen, wie diese Partizipation angepackt werden kann.

(Bild:Regula Sandgaard)
Partizipative Altersarbeit
Charta der Zivilgesellschaft zum würdigen Umgang mit älteren Menschen
Ideen für Seniorenferien und Angebote