Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen

«Willkommen, unsere Türen sind offen». Dies gilt für fast alle reformierten Kirchen im Kanton St.Gallen. Gleiches gilt auch, wenn Sie ein Anliegen an uns haben. Wenden Sie sich an Ihre Kirchgemeinde.

Oder Sie setzen sich direkt mit der Kantonalkirche, also der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, in Verbindung. Sie finden uns am Oberen Graben 31 in 9000 St.Gallen. Erreichbar sind wir in der Regel werktags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr unter 071 227 05 00 oder per Mail unter info@ref-sg.ch.

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Synode bewilligt Budget

Premiere für die Synode: Zum ersten Mal konnten die Parlamentarier der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen ihren Willen via elektronische Abstimmungsanlage des Kantonsrates Kund tun. Allerdings waren die Mehrheiten so deutlich, dass es auch bei Handaufheben kein Problem gewesen wäre, die Resultate zu erkennen. 

Kirchenratspräsident Martin Schmidt setzt sich für das Reformationsjubiläum ein.

Premiere für die Synode: Zum ersten Mal konnten die Parlamentarier der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen ihren Willen via elektronische Abstimmungsanlage des Kantonsrates Kund tun. Allerdings waren die Mehrheiten so deutlich, dass es auch bei Handaufheben kein Problem gewesen wäre, die Resultate zu erkennen. Deutlich sprachen sie sich sowohl für die Finanzierung des Reformationsjubiläums, für die Überweisung einer Motion zur Kostenregelung von auswärtigen Hochzeiten als auch das Budget 2016 aus.

Leuchttürme und eine „Reformierbar“

Eine Million stellt das Kirchenparlament für das Reformationsjubiläum bereit, das die St.Galler Kirche zwischen Spätherbst 2017 und 2018 begeht. Am 31. Oktober 2017 jährt es sich nämlich zum 500. Mal, dass Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg nagelte und damit die Reformation anstiess. Mit Leuchtturm-Veranstaltungen wie einem Auftakt in St.Gallen oder einer Schlussfeier in Wildhaus setzt die Kantonalkirche Akzente. Zudem schickt sie eine dreirädrige Vespa durch den Kanton, die als „Reformierbar“ zum Anstossen und Austausch einlädt. Und schliesslich sind Gemeinden und Dritte eingeladen, eigene Projekte zu lancieren. Im Parlament unbestritten war die Höhe des Kredites. Ebenso einhellig war die Meinung, dass es der St.Galler Kirche gut ansteht, das Jubiläum würdig zu begehen.

„Dabei sollte sie den Blick nach vorne richten“, gab ein Synodaler zu bedenken, denn nach wie vor gelte für die Reformierte Kirche das Leitwort „ecclesia semper reformanda“, also eine Kirche in einer steten Erneuerung zu sein.

Heiratsstrafe abschaffen

Ebenso unbestritten gab die Synode via Motion dem Kirchenrat den Auftrag eine Vorlage zu erarbeiten, welche die Kosten von Hochzeiten und weiteren kirchlichen Amtshandlungen ausserhalb der eigenen Kirchgemeinde verbindlich regelt. Wenn ein Paar in der heimischen Kirche heiratet, übernimmt die Kirchgemeinde die Kosten für Kirchennutzung, Messmerdienste oder Orgelspiel. Heiratet es auswärts, ist es möglich, dass das Paar von der dortigen Kirchgemeinde für die erbrachten Dienstleistungen eine Rechnung erhält. Eine Verordnung soll nun Kostenfolgen und -träger klären – sicher so, dass dem Paar keine zusätzlichen Kosten aufgebürdet werden. Einige Synodale wünschten zudem, dass die Regelung sowohl für Beerdigungen als auch interkantonal gilt. Ersteres hatten die Motionäre bereits bedacht und die Motion entsprechend erweitert. Die Einigung mit andern Kantonen würde jedoch zu lange dauern, gab Martin Schmidt, Präsident des Kirchenrates zu bedenken, darum empfehle er, sich in einem ersten Schritt auf St.Gallen zu konzentrieren. 

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