Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 
     
  Jubiläumsjahr 2003: "Quer durch die Bibel fahren"  
 

Er ist einmalig in der Ostschweiz, bleibendes Zeichen für das 200-Jahr-Jubiläum der reformierten St. Galler Kantonalkirche und am Samstag, 17. Mai 2003 in Heerbrugg offiziell eröffnet worden: Der Bibel-Veloweg.
Bericht von Katharina Meier (meka)
 

 
 

Praktisch in jeder Gemeinde des Kantons St.Gallen steht vor einer reformierten Kirche oder einem Kirchgemeindehaus eine Tafel des Bibel-Velowegs. Mit Zeichnungen für die Kleinsten, Geschichten aus zwei Kinderbibeln für grössere Kinder und auf die heutige Zeit umgemünzte Hintergrundinformation für Erwachsene will die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen biblische Botschaften direkt zu den Menschen auf die Strasse bringen und ihre Leitidee "Nahe bei Gott ­ nahe bei den Menschen" umsetzen. "Der Bibel-Veloweg soll jung und alt ansprechen. Mit ihm kann quer durch die Bibel gefahren werden", erklärte Rita Dätwyler anlässlich der Eröffnung in Heerbrugg. Dätwyler war es, welche die Idee in das Komitee für die Jubiläums-Feierlichkeiten der reformierten St. Galler Kirche einbrachte und mit Hilfe von 700 zeichnender Kinder, Pfarrpersonen und weiterer Freiwilliger für rund 40'000 Franken auch umsetzte.

  

Rita Dätwyler auf Probefahrt
  

 
 

10'000 Prospekte gedruckt
Für den neuen flächendeckenden Bibel-Veloweg, mit insgesamt 74 Tafeln, ist auf die Eröffnung hin auch ein Prospekt erschienen. Die 10000 Expemplare sind bei jeder evangelischen Kirchgemeinde des Kantons St. Gallen und bei den Verkehrsbüros erhältlich. Nebst der Standorte der Tafeln und einer übersichtlichen Karte weist der Prospekt auch auf die Sehenswürdigkeiten in der Region und auf einen Wettbewerb hin. Jährlich ist dafür eine Verlosung geplant. Der Bibel-Veloweg erstreckt sich über eine Länge von mehr als 250 Kilometern. Es können nebst diversen Rundkursen auch kleinere Touren unter die Räder genommen werden, zumal die Geschichten in sich abgeschlossen sind. "Die Routen orientieren sich an dem offiziellen rot ausgeschilderten VCS-Velonetz", ergänzte die Projektleiterin. Im Übrigen habe der Weg Bestand: Die Tafeln sollten sicher rund 5 Jahre der Witterung trotzen. "Dann muss der Kirchenrat wieder entscheiden, ob er die Tafeln ersetzen will oder nicht."

Sternfahrt und Kunstradfahren
Doch vorerst soll der Weg genutzt werden, egal von welchem Ort im Kanton aus. Stellvertretend wurde er in Heerbrugg mit einer Sternfahrt, Kunstradvorführungen des Veloclubs Rheineck, kurzen Reden, einem Geschicklichkeitsparcours für Velofahrer und dem Entsenden von Luftballons gegen deh Himmel eröffnet. Dass sie im Baum hängen blieben, war als Umsetzung der Leitidee zu deuten: Nahe bei den Menschen.

  • Bilder von der Eröffnung des Bibel-Veloweges
  • Flyer des Bibel-Veloweges

Projektleitung: Rita Dätwyler

 
 

 

 
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