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Menschenrechtstag: Gemeinsame ökumenische Verlautbarung zur Religionsfreiheit
Anlässlich des internationalen Menschenrechtstages am 10. Dezember hat der Schweizerische Evangelische Kirchenbund zusammen mit ökumenischen Partnern eine Verlautbarung zum Thema ″Religionsfreiheit und interreligiöser Dialog″ veröffentlicht.
„Wie können Menschen zusammenleben, die unterschiedliche Dinge für wahr und richtig halten und manches tun, was den jeweils anderen unverständlich und fremd ist?“ fragt das Papier und konstatiert, „wie schwierig das Miteinander sich im Alltag gestalten kann“.
Es geht auch auf die internationale Dimension ein: ″Die drei Landeskirchen anerkennen um der Religionsfreiheit willen die Berechtigung anderer Religionen, in der Gesellschaft öffentlich präsent zu sein. Sie treten für umfassende Religionsfreiheit ein - in der Schweiz und weltweit.″
Der Brief kann im Internet nachgelesen werden (s.u.). Er wurde unterzeichnet von Pfarrer Thomas Wipf, dem Präsidenten des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes sowie Bischof Amédée Grab, Präsident der katholischen Schweizer Bischofskonferenz und dem Bischof der Christkatholischen Kirche der Schweiz, Fritz-René Müller.
(BILD: Evangelische Kirche in Indonesien, Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung. Foto: Mission21)
Martin Breitenfeldt/SEK; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
11.12.2006