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Nacht der Lichter
Mit Liedern aus Taizé eröffnet
St. Gallen den Advent.
Ein kirchlicher Anlass, der aus allen Nähten platzt, ist selten: Über 2500 Menschen stimmten sich bei der ökumenischen «Nacht der Lichter» in der Kathedrale und im Klosterhof auf den Advent ein.
Tausende Kerzen erhellten die Kathedrale und empfingen die vielen Jugendlichen und Junggebliebenen, die der Einladung der evangelischen und katholischen Kirche gefolgt waren, um mit Liedern aus Taizé die besondere Zeit des Jahres zu eröffnen.
Übertragung in den Klosterhof
An der «Nacht der Lichter» waren die Jugendlichen in grosser Zahl vertreten. «Es ist cool, mit vielen Gleichaltrigen einen Gottesdienst feiern zu können», sagte ein Teilnehmer. Jenseits von Hektik und Stress war die Möglichkeit gegeben, sich auf die Botschaft des Advents zu besinnen und die Kraft von gemeinsamen Gesängen zu entdecken. Mittelpunkt war eine fünfminütige Stille. Bischof Markus zeigte sich beeindruckt von den vielen Mitfeiernden in und vor der Kathedrale.
Die Besucherzahl in der Kathedrale ist beschränkt. Für jene, die keinen Platz mehr fanden, wurde die Feier auf eine Grossleinwand im Klosterhof übertragen.
Bischof öffnet seine Türen
Die Organisatoren luden nach dem Gottesdienst in den Dekanats-Flügel ein. Bischof Markus öffnete die Türen seiner Wohnung, um zusammen mit dem evangelischen Kirchenratspräsidenten Dölf Weder und zwei Frères aus Taizé mit den jungen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Am 29. November 2008 wird es dann heissen: ″Tausende Kerzen erhellten die Kathedrale sowie die Kirche St. Laurenzen″.
ARTIKEL VON STEPHAN SIGG & kleine redaktionelle Änderungen
Peter Christinger; Arbeitsstelle Jugendfragen,
05.12.2006