Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

IN INDONESIEN UND HIER: RELIGION ALS QUELLE DES (UN-)FRIEDENS?



 
Vom 21.September bis 7.Oktober 2006 fand eine Studienreise mit Workshop zur interreligiösen Koexistenz in Indonesien statt, die von mission21 und deren indonesischen Partnern organisiert war. Eingeladen zur Teilnahme waren auch drei deutschschweizer OeME-Beauftragte, unter ihnen auch der Autor dieser Nachricht und eines abrufbaren Reiseberichtes.
 
Einige Einsichten thesenhaft in Kürze:


- Islam ist mindestens so schillernd und vielfältig wie Protestantismus.

- Kein Konflikt ist ursächlich religiöser Natur. Es geht immer um Existenz und Identität unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen die sich u.a. über die Religion definieren - wodurch Religion leicht für Fremdinteressen nutzbar gemacht werden kann.

- Wer sucht der findet: Treibstoff zum Feuer legen oder auch Quellen des Friedens in der jeweiligen Religion. Letztere wird anzapfen wer danach fragt, was dem Leben aller dient.

- Wer verstehen will muss beides können: fest in den eigenen Glaubensschuhen stehen und sich probeweise in die des Gegenübers stellen.


Diese und andere Erfahrungen sind nachzulesen im Bericht, können aber auch gern vom Autor gehört und mit ihm diskutiert werden. Einladungen vor allem in kirchgemeindliche Veranstaltungen werden gern entgegen genommen.

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(BILD: Pfarrerin Dr. Margaretha Hendriks Ririmasse, Molukken/Indonesien, Vizemoderatorin des Weltkirchenrates)
 
Martin Breitenfeldt; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
31.10.2006

 
Weiterführende Infos als Dateidownload:
 REISEBERICHT INDONESIEN, MARTIN BREITENFELDT
 
 
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