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User heute: 174 Seit 2.4.06: 1284759 User online: 17 Statistik
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Das Evangelium in die Zukunft tragen
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Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen hat am Montag die Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) im Pfalzkeller zu einem „St. Galler Abend“ empfangen. Kirchliche und politische Instanzen hiessen die Gäste willkommen. |
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Pfarrer Dr. Frank Jehle, der sein Amt als Präsident der St. Galler Synode abgibt, lobte den SEK für seine Bemühungen, reformierte Anliegen zu sammeln, zu bündeln und in der Öffentlichkeit zur Sprache zu bringen. Er benannte verschiedene St. Galler Persönlichkeiten – von Zwingli über Anna Schlatter bis hin zu engagierten Politikern der Neuzeit –, die mit ihrem Wirken das geistige und geistliche Leben in Stadt und Welt prägten. Regierungspräsidentin Karin Keller-Sutter tritt für einen respektvollen Dialog von Kirche und Politik im Dienst an den Menschen ein. Moralisch-ethische Werte müssen im politischen Umfeld Gewicht haben; Kirchenvertreter müssten aber auch Verständnis für politische Gegebenheiten aufbringen. Bischof Ivo Fürer, der in seinem eigenen Namen wie im Auftrag der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK) sprach, meinte getrost die Versammelten als „liebe Schwestern und Brüder“ ansprechen zu dürfen, hat er doch erlebt, wie aus dem einstigen Gegen- und Nebeneinader freundschaftliche Bindungen gewachsen sind. Der Dienst zum Heil der Welt verlangt immer wieder gegenseitige Ermutigung, wenn das Evangelium in die Zukunft getragen werden soll. Stadtrat Fredi Brunner, ehemals Mitglied der St. Galler Synode, hiess die Gäste namens der Behörden und der Bevölkerung in St. Gallen, „einer glücklichen Stadt“, willkommen. Er ist überzeugt, dass die kirchlichen Leistungen an Bedeutung gewinnen werden.
Der gesellige Anlass im Pfalzkeller fand bei den Teilnehmenden Lob und Anerkennung. Im Auftrag des gastgebenden Kirchenrates war die frühere Vizepräsidentin, Renate Meyer-Koprio, Nesslau, zusammen mit Kirchenschreiber Markus Bernet, Au, für das Gelingen verantwortlich. |
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Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
20.06.2006 |
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