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Die Synode wird jünger: Voller Erfolg bei "30 unter 30"
Nach den aktuellen Wahlen sitzen bereits 21 Junge Erwachsene in der Synode der Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen. Das Geheimnis, wer den "Goldenen Güggel" für den jüngsten Altersdurchschnitt der Synodalen einer Kirchgemeinde bekommt, wird aber erst am 26. Juni im Synodengottesdienst gelüftet.
Auch nach den zweiten Synodenwahlen, seit die Aktion „30 unter 30“ 2001 ins Leben gerufen wurde, bleibt sie ein Erfolgsprojekt. Nach bisher 12 Jungsynodalen „bis 30“ finden sich nach den aktuellen Wahlen bereits 18 in der St. Galler Synode, die das runde Alter noch nicht überschritten haben. Zählt man die drei „bis 35jährigen“ noch dazu, kommt man gar auf 21 Junge Erwachsene in der St. Galler Synode. Vor allem, wenn man bedenkt, dass auch die unter30-jährigen von 2002 gealtert sind, oder sich wegen Ortswechsel nicht wieder wählen lassen konnten, ist diese Zahl ein beachtliches Ergebnis.
Ein weiteres Ergebnis in dem Zusammenhang wird am 26. Juni gelüftet: Im Synodengottesdienst wird der „Goldene Güggel“ überreicht. Der war als Preis für die Kirchgemeinde mit dem jüngsten Altersdurchschnitt ihrer Synodalen ausgelobt worden und wird als Wanderpokal nach der nächsten Wahlperiode weitergegeben. Die erste Siegergemeinde bleibt bis zum 26. Juni geheim.
Klar ist jedoch, dass die Jungsynodalen der letzten Amtsdauer Freude an der Parlamentsarbeit gefunden haben. Sie treffen sich gelegentlich zum Erfahrungsaustausch, stehen im Kontakt mit der Arbeitsgruppe des kantonalkirchlichen Netzwerks Junge Erwachsene und setzen sich für die Ideale und Wünsche der Jungen Erwachsenen im Kanton ein. Mit dem Erfolg der Aktion „30 unter 30“ ist die Evang.-ref. Kirche des Kantons St. Gallen auch einem ihrer Leitziele der „St. Galler Kirche 2010“ ein Stück näher gekommen, in dem es heisst, der Anteil junger Erwachsener in Synode und Kirchenvorsteherschaften solle deutlich näher ihrem prozentualen Anteil an Kirchenmitgliedern sein.
Katrin Koelmann; Netzwerk Junge Erwachsene,
08.06.2006