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Zweiter Jugendprojekt-Wettbewerb des Kantons St.Gallen

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Die Prämierung der besten Jugendprojekte fand am Freitag, 19. Mai in Wattwil statt. Die Werke stammten aus verschiedenen Bereichen: Umwelt, Kultur, Integration, Sport und Soziales. Unter den besten Projekten waren auch eines aus Rapperswil und das andere aus Eschenbach dabei. |
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Der Verein Verstärker aus St. Gallen hat 2006 im Auftrag des Kantons St. Gallen und der Dietschweiler Stiftung sowie in Zusammenarbeit mit der der Evang-ref. Kirche des Kantons
St. Gallen und der Katholischen Kirche zum zweiten Mal einen kantonalen Jugendprojekt Wettbewerb ausgeschrieben.
Jugendliche von 14 bis 25 Jahren waren aufgefordert, bis am 19. April 2006 eine Dokumentation ihrer durchgeführten Projekte einzureichen. Projekte einreichen konnten Einzelpersonen, Freundeskreise und Cliquen, Jugendgruppen, Jugendverbände, Jugendorganisationen, Offene Jugendarbeit und erwachsene Initiatoren. Projekte, die im Schulunterricht, bzw. für die Schule gemacht wurden, waren von der Teilnahme ausgeschlossen.
14 Projektteams aus dem ganzen Kanton nahmen die Chance wahr und haben sich mit einem Projekt am Projektwettbewerb beworben. Es wurden aus allen Bereichen Projekte eingereicht: Umwelt, Kultur, Integration, Sport und Soziales.
Die eingereichten Projekte bewertete eine Jury bestehend aus Jugendlichen und Vertretern der Trägerschaft nach verschieden Kriterien, wie Zielsetzung, Innovation, Folgewirkung und Dokumentation. Die Projektteams der besten elf Projekte sind nun eingeladen, ihr Projekt der Jury und dem Publikum in einer kurzen Präsentation vorzustellen. Die Präsentation fliesst in die Bewertung der Projekte ein.
Letzten Freitag, 19. Mai 2006, fand in Wattwil nun der Finalabend des zweiten Jugendprojekt-Wettbewerbs des Kantons St.Gallen statt. Im Kino Passerelle versuchten zehn Projektteams, die Jury und das Publikum von ihrem Projekt zu überzeugen. Eine Präsentation fiel leider aufgrund Krankheit aus.
Vorgängig betonten der Wattwiler Gemeinderat Andreas Kohler und Regierungsrätin Kathrin Hilber aber die Wichtigkeit der jugendlichen Projektarbeit. Mit ihren Projekten leisten die Jugendlichen einen wichtigen Beitrag an die Gesellschaft.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Jeweils fünf Minuten Zeit hatten die jungen Projektarbeiter, ihr Projekt vorzustellen. Im Vorfeld wurden die Teams darauf hingewiesen, dass keine 08.15-Präsentation, sondern kreative und unkonventionelle Vorträge erwartet werden. Die gut 100 Zuschauer und die sechsköpfige Jury wurden nicht enttäuscht. In unterschiedlichen Theater- und Filmvorträgen wurden die Projekte vorgestellt. Es zeigte sich, dass im ganzen Kanton verschiedenste aber doch gleichermassen spannende Projekte durchgeführt wurden.
Die Jury hatte es nicht leicht, sich für die Sieger und die Verteilung eines Preisgeldes von total Fr. 7'000.- zu entscheiden und benötigte die geplante Beratungszeit bis zur letzten Sekunde. Dann aber konnten die zwei Jugendlichen Jury-Mitglieder Eva Maria Schürmann und Ruben Richiger das gespannte Publikum und die nervösen Projektar-beiter erlösen und die Preisgelder überreichen. Gleichzeitig nominierten sie auch die besten vier Projekte für die Teilnahme am interregionalen Finalanlass in Schaan, wo sie sich mit den besten Projekten aus dem Vorarlberg und dem Liechtenstein messen werden. Auch da winkt wiederum ein Preisgeld.
Die besten vier Projekte und damit auch die Vetreter des Kantons St.Gallen am interregionalen Finalanlass:
·'Rettet die Robben' aus Rapperswil-Jona
·'Pack’s' aus St.Gallen
·'Radio 21' aus Eschenbach
·'Täli Jam-Session' aus Mels
Man darf gespannt sein, wie die Projekte in Schaan abschneiden. Am letztjährigen interregionalen Finale haben die St.Galler Projekte die vorderen Plätze dominiert.
Von: Verein Verstärker (eingesandt) |
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Peter Christinger; Arbeitsstelle Jugendfragen,
24.05.2006 |
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Weiterführende Infos als Dateidownload:
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