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User heute: 166 Seit 2.4.06: 1284751 User online: 11 Statistik
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Achtung: Missbrauch von Webseiten bzw. Internetnamen

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Wichtige Mitteilung an alle Webseitenbesitzer: Momentan werden frisch gekündigte Webnamen von obskuren Organisationen neu gemietet und mit Sexinhalten frisch gefüllt. Zum Ärger der alten Besitzer! |
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Das Phänomen ist neu: Leider gibt es in der weiten Welt des Internets momentan Spezialisten, die Internetnamen suchen, welche frisch gekündigt sind. Diese werden dann neu gemietet und mit neuen Inhalten, nämlich üblen Sexseiten, wieder aufgeschaltet.
Dies ist vor wenigen Tagen einer St.Galler Kirchgemeinde passiert, ausserdem im Januar dem St.Galler Verband für Weiterbildung. Dort wurde für das grosse Lernfestival im letzten Jahr eine Seite unterhalten und im Dezember die neue Rechnung für die sogenannte Domainmiete (=Miete des Namens www.meineinternetseite.ch) nicht mehr bezahlt, weil ja kein neues Lernfestival vor der Türe steht. Bereits im Januar stellte man fest - zwei Tage nachdem alle Patronatsmitglieder und Sponsoren den Dankbrief mit nochmaligem Hinweis auf die Webseite erhielten - dass eine üble Sexseite drauf ist.
Es sind leider legale Vorgänge. Ist ein Name gekündigt, kann jedermann diesen Namen neu mieten und irgend etwas anderes draufladen. Dies bestätigte auf Anfrage die Organisation switch.ch, welche in der Schweiz alle .ch und .li - Namen vergibt. Die neuen Eigentumsverhältnisse von .li und .ch Seiten kann man auf www.switch.ch erkunden, wenn man die Domain eingibt und dann die Details zum Halter sucht.
Unsere Vermutung ist, dass neue Eigentümer zwei Ziele verfolgen: Einerseits gehen natürlich immer noch User auf die Seite in der Meinung, eine Kirchgemeinde oder das Lernfestival zu besuchen - oft sind solche Seiten ja noch an vielen Orten verlinkt. Zum zweiten ist es möglich, dass Geld gefordert wird, wenn man die Seite bzw. den Namen zurück haben möchte.
Im Falle des Lernfestivals wurde der neue Eigentümer zwar angemailt, aber die Mails konnten nicht zugestellt werden.
Deshalb scheint es kurzfristig nur folgende Lösung zu geben: Alle Links auf die alte, frisch gekündigte Seite löschen lassen. Wer könnte alles einen Link gesetzt haben? Mit Google und einigen Suchbegriffen bekommt man schnell einige Resultate. Die dort angezeigten Seiten könnten einen Link haben, da muss man dann halt einzeln nachfragen und den Link löschen lassen.
Und momentan wohl das Wichtigste: Domainnamen nicht aufgeben! Man kann zwar die Seite löschen und leer lassen, also das sogenannte Hosting aufgeben, aber man sollte die Fr. 35.- pro Jahr für die Namenmiete nicht vorschnell einsparen. Ausser man liebt Überraschungen.
Bitte geben Sie diese Nachricht an Webmaster von Kirchgemeinde- und anderen seriösen Webseiten weiter.
Bildlegende: So können neue falsche Inhalte seriöser Seiten aussehen! |
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Paul Baumann-Aerne, Webmaster; Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung,
27.03.2006 |
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Weiterführender Link:
Switch.ch |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle kirchliche Erwachsenenbildung,
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