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User heute: 297 Seit 2.4.06: 1249429 User online: 6 Statistik
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Jugendliche engagieren sich!

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Am 8. März, Mittwoch-Abend, war in Gossau jede Menge los. Grund dafür waren ca. 80 Jugendliche.
Nein, es war keine Party, kein Fussball-Spiel, keine Schulveranstaltung – die Jugendlichen in Gossau waren aus freien Stücken und mit friedlicher Absicht gekommen. Jeder und Jede von ihnen engagiert sich in einer Jugendgruppe, einer Jungschar oder einer Jungwacht-Blauring-Gruppe und war bereit, noch einen weiteren Abend ausser der Reihe zu opfern. |
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Die Weiterbildung unter dem Thema ″Wenns im Team mal schwierig wird...″ wurde organisiert von den Arbeitsstellen Jugendarbeit, der evangelischen und katholischen Kirche, sowie von der rekj (Regiostelle Evangelische Kinder- und Jugendarbeit Stadt St. Gallen).
Der Referent Marcel Bäni lud mit einem lockeren Spiel dazu ein, sich kennenzulernen. Hinterher kam die Theorie dann aber noch früh genug. Er erklärte, wie sich ein Team nach der Forming-, der Storming- und der Norming-Phase in die Performing-Phase kämpft, in der effektiv und gut gearbeitet wird, nachdem die Kennenlern- und Unsicherheitsphasen vorüber sind. Jede und Jeder, die/der neu ins Team kommt, durchläuft wieder diese Phase. Manchmal geht es schneller, manchmal langsam oder gar nicht, je nach dem auch, wie sich die erfahrenen Teamleiter verhalten.
Mit einem Gruppen-Koordinationsspiel ging es nun weiter. In einem Film wurde hinterher erläutert, was viele schon in den Gruppen beobachtet hatten.
Nach einer kurzen Pause wurde Ursachenforschung betrieben. Wo entstehen welche Probleme? Hängen sie mit Situationen oder Emotionen zusammen? Wie kann man wogegen angehen...
In den Kleingruppen konnten nun spezielle Fälle aufgenommen werden. Die Gruppenleiter halfen, Probleme zu erkennen, zu analysieren, Lösungen zu finden oder auch einfach dabei, zu erkennen, warum es möglicherweise so gut läuft in einem Team. Denn das, so Marcel Bäni, habe immer Vorbildcharakter für Teams, in denen es gerade hakt, oder auch für kommende Zeiten, in denen es vielleicht mal wieder nicht so gut läuft.
Nach einem Schlusswort von Marcel Bäni und Ruedi Bamert wurde noch schnell die Auswertung gemacht, dann kehrt nach und nach wieder Ruhe ein, ins Andreaszentrum Gossau.
Ein produktiver Abend, der einmal mehr bewiesen hat, dass Jugendliche bereit sind, sich einzusetzen und Zeit zu investieren für andere, geht zu Ende. |
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Katrin Koelmann; Arbeitsstelle Jugendfragen,
09.03.2006 |
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