Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

„Weltweit Leben“: Evangelikale beten für Millenniumsziele



 
Die Gebetswoche der Schweizerischen Evangelische Allianz (SEA) vom 8. – 15. Januar nimmt jeden Tag eines der UNO-Ziele für 2015 auf und schliesst damit dieses Jahr besonders Notleidende, Hungernde, Ärmste der Armen in ihr Gebet ein. Auch an verschiedenen Orten in Stadt und Kanton beten bis zum kommenden Sonntag Menschen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinschaften zusammen und setzen so ein Zeichen des Miteinanders und der Solidarität mit den Opfern globalisierter Ungerechtigkeit.
 
Acht Tage lang wolle man „wertvolles, gesundes, mütterliches, würdevolles, barmherziges und verantwortliches Leben“ betrachten, schreibt Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler im Vorwort des Programmheftes zur Allianzgebetswoche. Dabei sollen aber gerade diejenigen Menschen in unserer Denken und Handeln eingeschlossen sein, für die Leben viel Not und täglicher Kampf um die nackte Existenz bedeutet. Deshalb hat die SEA den Bezug zu den Millenniumszielen der UNO gewählt, „die auch die offizielle Schweiz mit unterzeichnet hat“. Das sind Ziele zur Bekämpfung der weltweiten Armut, die bei der Jahrtausendwende von 191 Staaten unterzeichnet wurden. Die Evangelische Allianz will damit das Hauptanliegen dieser Kampagne, nämlich bis 2015 die Armut zu halbieren, den eigenen Reihen als Leitgedanken für die Gebetswoche in diesem Jahr ans Herz legen.

Die Gebetswoche wird seit Bestehen der Evangelischen Allianz, dass heisst seit 1846, durchgeführt. Ziel des Anlasses ist es, das Miteinander evangelischer Christen am Ort zu stärken und das Bewusstsein der weltweiten Verbundenheit zu fördern. Die Weltweite Evangelische Allianz (WEA) verbindet rund 350 Millionen evangelische Christinnen und Christen, die in 123 nationalen Evangelischen Allianzen organisiert sind.

(Benutzte Quelle: Pressemeldung (fh.)/ EMKNI)
 
Martin Breitenfeldt; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
13.01.2006

 
Weiterführende Links:
 Schweizerische Evangelische Allianz
 SEA-Kampagne ″Stop Armut 2015″
 

 
 
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