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Afrika braucht Medikamente - jetzt. Welt-Aids-Tag: 1.12.05 Übergabe Petition in Bern

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25 000 Personen haben die Petition ″Afrika braucht Medikamente - jetzt!″ von Bethlehem Mission Immensee und HEKS unterschrieben. Am 1. Dezember, dem Welt Aids Tag, wird die Petition vor einem Bild mit 8000 Kerzen überreicht. Doris Leuthard, CVP-Nationalrätin, und Franco Cavalli, SP-Nationalrat, sowie Sam Kobia, Generalsekretär des ökumenischen Rates der Kirchen und der Arzt Christian Morello nehmen in ihren Ansprachen die Forderungen der Petition auf. Diese richten sich an Bund, Pharma-Industrie und Kirchen:
· höhere Beiträge zur Bekämpfung von Aids
· tiefere Medikamentenpreise
· Offenheit im Umgang mit HIV/Aids und Sexualität.
Für den musikalischen Rahmen sorgen Themba and Jabu, SouthernAfrica Street Beat. |
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Aids in Afrika
″Oft sitze ich nur da″
Seit Jahren begleitet der Immenseer Missionar Ernst Wildi in einem Vorort der Sambischen Hauptstadt Lusaka aidskranke Menschen und deren Angehörige. Er ist dort aber auch Zeuge von Lichtblicken. Dann, wenn Patientinnen und Patienten dank antiretroviraler Medikamente ins Leben zurückkehren können.
«Ich konnte nicht mehr essen, nicht mehr gehen. Ich habe viel gehustet und sehr gelitten.» Charles Mabuto, 38, Familienvater und Straßenverkäufer, atmet tief durch. «Jetzt bin ich wieder zu Kräften gekommen.» Auf seinem Gesicht spiegelt sich Erleichterung und Dankbarkeit. Denn er gehört zu den mittellosen Sambierinnen und Sambiern, die im «Our Lady's Hospice» in Kalingalinga, einem der vielen Armenviertel der Hauptstadt Lusaka, gratis Aidsmedikamente erhalten.
Charles Mabuto kann trotz sporadischer Schmerzen in den Beinen und Füssen wieder arbeiten und seine Familie versorgen. Dies ist ein kleiner, aber wichtiger Erfolg in einem Land, in dem jeden Tag Dutzende von Kindern zu Aidswaisen werden und eine ganze Generation wegzusterben droht, sagt Ernst Wildi - die Generation von Mabuto und seinen Freunden.
Nehmen Sie am Donnerstag, den 1. Dezember an der Kundgebung auf dem Bundesplatz in Bern teil und drücken Sie so die Solidarität mit Aids-Betroffenen in Afrika aus. |
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Brigitta Ackermann; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
01.12.2005 |
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Weiterführender Link:
Weitere Informationen erhalten Sie bei Petra Ivanov, HEKS Kommunikation |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
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