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Weiterbildung Besuchsdienst: ″Türen öffnen″
Letzte Woche veranstaltete die Arbeitsstelle Diakonie unter Leitung von Marlise Schiltknecht eine Weiterbildung zum Thema „Türen öffnen“. Das Treffen in Wattwil war ein voller Erfolg.
Fredy Bihler von der Caritas St. Gallen - fast einziger Mann an diesem Nachmittag - bittet die Frauen gleich zu Anfang, immer zu zweit Gemeinsamkeiten mit ihrem jeweiligem Nachbarn zu finden. Dies helfe, auch bei Besuchen, einen Bezug herzustellen, gerade zu einem ″Fremden″ so Bihler. In diesem Stil mach er weiter. Er stellt Fragen, zu zweit oder zu dritt diskutieren die Frauen, tauschen sich aus und geben Erfahrungen weiter. Fredy Bihler geht auf die Anliegen der Freiwilligen ein, auf ihre Ängste, Erfahrungen, Fragen und Tips. Er ist Hilfe und Ansprechperson. Nicht nur die ″Türöffner″die ein Gespräch beginnen lassen können, sind wichtig, sondern auch negative Erfahrungen anhören können, und Vertrauen zu haben, zu einer ständigen Besuchsperson. Das Treffen der Freiwilligen ist für viele nicht nur eine Weiterbildung, sondern auch Austausch, Fortbildung und Lernen von anderen.
Als die Teilnehmerinnen am Ende des Kurses einen Punkt auf eine Zielscheibe kleben können, finden die meisten den Weg zur Mitte. Sie werden wohl nicht nur den Schokoladenschlüssel, den es zum Abschied gibt, in Erinnerung behalten.
Katrin Koelmann; Arbeitsstelle Diakonie,
04.11.2005