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Reich befrachtet auf den Weg

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Abschlussfeier der Ausbildung neudiplomierten Sonntagsschullehrerin des Kantons St. Gallen
OBERHELFENSCHWIL. Unter dem Motto „Kirche einmal anders“ wurden am Sonntag die neuen Kolibri-Lehrerinnen des Kantons St. Gallen feierlich in ihr Amt eingesetzt. Reich befrachtet mit hart erworbenen Schätzen und guten Wünschen wurden sie auf den Weg entsandt. |
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Das Motto „Kirche einmal anders“ zog sich durch das ganze Tagesprogramm und erwies sich in vielerlei Bezug als passend. Kirche ist beispielsweise anders, wenn unter den Gottesdienstbesuchern alle Generationen vertreten sind und ein Grossteil davon auffallend jung ist. Kirche ist auch anders, wenn die Abschlussfeier und Diplomierung einer zweijährigen Ausbildung in den Gottesdienst einbezogen wird. Kirche ist anders, wenn während des Gottesdienstes Steinbrüche zu Steinmännchen umgebaut werden und der Wellenschlag des wütenden Jordans sichtbar gemacht wird. Trotz des tosenden Flusses, überquerten die vier Diplomandinnen Ursula Keller aus Niederuzwil, Claudia Marbach aus Neuhaus und Kornelia Schneider und Ursula Kugler aus Oberhelfenschwil unbeirrbar den Fluss, als Gepäck nur die Bibel dabei und dicht gefolgt von den Kolibri-Kindern. Vier Wegbereiterinnen im Namen des Herrn.
Den Schatz im Gepäck
Für die Kik-Kursleiter Silvia Mühlenstein aus Wildhaus, Peter Christinger aus Neukirch, Eugen Staub aus Niederuzwil und Ueli Friedinger war es Ehrensache, in feierlichem Rahmen die vier neuen Kolibri-Lehrerinnen auf den Weg zu entsenden. Anspruchsvoll sei die Ausbildungszeit gewesen, waren sich die Diplomandinnen einig. Gut gestärkt, mit zahlreichen Tipps und wichtigen Geschenken versehen doch ermutigt, eine grosse Aufgabe wahrnehmen zu können, machen sie sich in die Zukunft auf; ermahnt dazu, Steindenkmäler zu erbauen, sich durch Steinbrüche nicht beirren zu lassen und mit Hilfe und im Namen Gottes die intensive Wanderung der letzten zwei Jahre mit neuen Eckzielen weiterzugehen. Aufgerufen auch, ihre angeeigneten Schätze weiter zu verteilen. „Veränderungen sind auf dem künftigen Weg vorprogrammiert, ähnlich wie jene, als die Israeliten vor dem stürmenden Jordan standen und ihn überqueren sollten“, sagte Ueli Friedinger. Neue Produkte und Verpackungen, Werbe- und Kommunikationsstrategien seien heute notwendig, so Eugen Staub. Nicht alles Neue werde positiv aufgenommen, und wer neue Wege beschreite, bekomme oft nasse Füsse, gab man zu bedenken. Rückschläge aber seien letztlich dazu da, um Halt zu machen und neue Möglichkeiten anzugehen. Mit der Hilfe Gottes, dem guten Willen und dem während der Ausbildung erworbenen Schatz im Gepäck kann eigentlich nichts mehr schief laufen. |
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Cornelia Forrer; Arbeitsstelle Familien und Kinder,
31.10.2005 |
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