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St.Galler Erklärung für das Zusammenleben der Religionen
An der Schlussveranstaltung der ersten Interreligiösen Dialog- und Aktionswoche IDA vom Samstag, 10. September 2005, wurde die St.Galler Erklärung für das Zusammenleben der Religionen verabschiedet.
Einige hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Kundgebung auf dem Klosterhof in St.Gallen setzten damit ein Zeichen dafür, dass er zur Begegnung unter den Menschen unterschiedlicher Religion und zum Dialog unter den Religionsgemeinschaften keine Alternative gibt.
Kirchenratspräsident Pfr.Dr.Dölf Weder betonte in seinem Statement: ″Heute sind für uns hier in St. Gallen Menschen aus vielen neuen Kulturen und Religionen
zu Nächsten geworden. Gerade unser christlicher Glaube ruft uns auf, ihnen mit Liebe und Zuwendung zu begegnen. Dabei müssen wir unsere eigenen Überzeugungen weder verstecken noch verleugnen. Im Gegenteil. Unsere ehrlichen Überzeugungen sind gefragt im Gespräch zwischen Mensch und Mensch. Aber solches Gespräch geschieht in Liebe, Respekt und echter menschlicher Begegnung.″ (Der vollständige Redetext ist dieser Nachricht als pdf-Datei angehängt).
Martin Breitenfeldt; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
12.09.2005