Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Spots aus dem St. Galler Kirchenrat

Aus der Sitzung des St. Galler Kirchenrats vom 22. August 2005
 
Personelles
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen hat in seiner Augustsitzung verschiedene Personalentscheide getroffen.

Ingrid Grünenfelder, St.Margrethen, seit anfangs 2002 Leiterin des Katechetischen Institutes (KISG) und Beauftragte für Religionsunterricht bei der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen ist vor längerer Zeit erkrankt. Sie dürfte ihre Leitungsaufgabe nicht mehr wahrnehmen können. Daher ist mit ihr vereinbart worden, dass sie - sofern es ihr Gesundheitszustand zulässt - ab 1. September 2005 mit einem Pensum von voraussichtlich 25% bis Ende Februar 2006 an Reglementen und Konzepten arbeitet. Der ressortverantwortliche Kirchenrat, Pfarrer Martin Schmidt, Berneck, wird ein Konzept für die Leitung von KISG und ARU ab 1.August 2006 erarbeiten. Drei Persönlichkeiten aus dem Dozententeam, Jules Widrig, Balzers, Pfarrerin Ursula Müller, Wattwil, und Pfarrer Hannes Gantenbein, Sargans, haben sich bereit erklärt, interimistisch die Institutsleitung zu übernehmen. Der Kirchenrat hat sie rückwirkend auf 1. August mit dieser Aufgabe betraut.

György Lott, Wangs, Beauftragte für Heil- und Sonderpädagogik, wird auf 31.Oktober 2005 pensioniert. Sie ist indessen bereit, bis Ende Juli 2006 die Arbeiten interimistisch weiterzuführen bis die Nachfolgeregelung geklärt ist. In diesem Zusammenhang soll auch das Konzept dieses Dienstzweiges überprüft werden.

Der neue Studiengang Kirchenmusik C populäre Musik an der Evangelischen Kirchenmusikschule St. Gallen EKMS erfordert die Anstellung von neuen Spezialfachkräften. Mit Rolf Engler, Waldkirch, und Armin Sprenger, St. Gallen, konnten zwei ausgewiesene Musiker gewonnen und gewählt werden. Das Fach Literaturkunde wird von verschiedenen Referenten aus diversen Musiksparten betreut.

Das kantonalkirchliche Jugendvolontariat zur administrativen, organisatorischen und inhaltlichen Unterstützung des Netzwerks Junge Erwachsene bewährt sich bestens. Die aus Norddeutschland stammende Katrin Koelmann hat am 25.August 2005 Bärbel Mo-ser aus St.Gallen abgelöst. Das Volontariat dauert jeweils ein Jahr.

Spendenaufrufe befolgt
Das Hilfswerk Evangelische Kirchen Schweiz hat an die Mitgliedkirchen Spendenaufrufe erlassen, einerseits zur intensivierten Unterstützung der Hilfsbemühungen im Niger nach Dürre und Heuschreckeninvasion, anderseits zur Hilfsleistung an der von Überschwemmungen hart betroffenen Bevölkerung in der Südmoldau, einem der ärmsten Gebiete Rumäniens. Der Kirchenrat beantwortete beide Appelle mit der Überweisung von je 5000 Franken.
 
Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
31.08.2005

 
 
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