User heute: 72 Seit 2.4.06: 1249591 User online: 10 Statistik
Rückblick Stammtreffen 2005 der Ressortbeauftragten Jugend
Die Stammtreffen 2005, die von 41 Beauftragten besucht wurden, gehören bereits wieder der Vergangenheit an. Die Treffen, die dem Informations- und Erfahrungsaustausch dienen wurden positiv bewertet. Angesprochen wurden Themen wie:
· Jugendkonforme Verkündigung (Jugendgottesdienste)
· Jugend und Religion, Jugend und Kirche
· Jugend und Werte, was ist ihnen wichtig?
· Fragen rund ums Ressort Jugend / Familien und Kinder
· Anstellungsfragen / Begleitung der professionell Mitarbeitenden
· Was hat der offene Jugendtreff mit kirchlicher Jugendarbeit zu tun?
· Konflikt und Gewaltsituationen in der Jugendarbeit
· Versicherungs- und Rechtsfragen in der Jugendarbeit
· Lobbyarbeit betreiben, aber wie?
· Elternbegleitung, Taufelternbegleitung
· weitere
Mit einem Zitat beschreibe ich, was in allen Stammtreffen deutlich wurde: „Jugendarbeit ist und bleibt eine Baustelle. Denkmalpflegerische Aspekte genügen nicht; es muss immer wieder renoviert, restauriert, umgebaut und ausgebaut werden (Jugendleitbild Zürich).
Kirchliche Jugendarbeit ist zeitlich intensive Beziehungsarbeit und nicht von heute auf morgen zu realisieren. Jugendliche haben ein Anrecht auf Begleitung in jeder Lebenssituation. Beziehungen sind so zu gestalten, dass junge Menschen in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Kirchliche Jugendarbeit sollte dabei auf der Lebenswelt der Jugendlichen aufbauen und ist wichtiger Experimentier- und Freiraum. Grundlage für gelingende kirchliche Jugendarbeit ist das Interesse an der Subjektwerdung der Jugendlichen. Jugendliche bringen unterschiedliche Voraussetzungen, Bedürfnisse und Interessen mit. Endsprechend vielfältig sind eben auch die Formen der kirchlichen Jugendarbeit.
„Jugendarbeit bleibt Baustelle“, die engagierten Diskussionen haben dies deutlich gezeigt. Dass es manchmal auch ein Ringen um gute Lösungen ist, wurde ebenfalls deutlich. Meine Aufgabe ist es, euch in diesen Fragestellungen zu unterstützen und fachlich zu begleiten. Diese Aufgabe und damit verbundene Verantwortung übernehme ich gerne.
An dieser Stelle danke ich herzlich für euer Engagement. Aus eigener Erfahrung weiss ich, wie wichtig diese Aufgabe zu Gunsten der Kinder und Jugendarbeit ist.
Peter Christinger; Arbeitsstelle Jugendfragen,
11.07.2005