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Erster Berner Theologiepreis vergeben
Im Rahmen der dreijährigen Werbekampagne unserer reformierten Kirchen für das Theologiestudium wurde in Bern ein erster Theologiepreis vergeben
Im Rahmen der Maturafeier des Berner Gymnasiums Neufeld wurden zwei Matura-Arbeiten zum Thema Ethik, Religion und Theologie mit je 350 Franken prämiert: Die Arbeiten von Katharina Locher über «Zen - Spagat zwischen Spiritualität und Alltag» und von Annia Marti, die eine Einführung in das Mennonitentum schrieb.
Die Laudatio hielt Christoph Morgenthaler, Professor für praktische Theologie an der Universität Bern. Der Berner Theologiepreis ist Teil einer auf drei Jahre angelegten Werbekampagne der reformierten Kirchen der Deutschschweiz für das Theologiestudium. Mit ihr soll der abnehmenden Zahl der Studierenden an den theologischen Fakultäten und dem sich damit abzeichnenden Pfarrermangel entgegen gewirkt werden.
In seiner Laudatio lobte Morgenthaler die beiden Maturandinnen, wie überlegt und engagiert sie sich mit religiösen Fragen auseinandergesetzt haben. Ferner freute er sich, dass die eine Arbeit eine Gemeinschaft innerhalb der christlichen Religion porträtiert, die andere sich mit einem fernöstlichen Glauben befasst. «Beide Werke repräsentieren das Spektrum an Themen, das wir in Zukunft an unserer Fakultät abdecken möchten», erklärte Christoph Morgenthaler.
Der mit 500 Franken dotierte Theologiepreis wurde in Anbetracht der zwei herausragenden Arbeiten von der Theologischen Fakultät spontan um 200 Franken erhöht und zu je 350 Franken an die Gewinnerinnen verteilt.