Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Spots aus dem St. Galler Kirchenrat

Neues Arbeitsfeld für Pop/Jazz-Musiker - Wahl in die Deutschweizerische Kirchenkonferenz (KIKO) - Spende für Dürreopfer - dies sind weitere Beschlüsse des St. Galler Kirchenrats an seinen Verhandlungen vom 25. April 2005
 

Neues Arbeitsfeld für Pop/Jazz-Musiker

Durch die Schaffung der kantonalkirchlichen Arbeitsstelle populäre Musik, die neue Studienrichtung „Populäre Musik“ an der Evangelischen Kirchenmusikschule EKMS und die von beiden gemeinsam angebotenen Workshops sind wirksame, attraktive Instrumente bereit gestellt worden, um in der reformierten Kirche neben der traditionellen auch die immer wichtiger werdende populäre Musik zu fördern. Die Mitglieder der Aufsichtskommission EKMS kamen zum Schluss, dass in der künftigen Arbeit mit Musik in der Kirche mindestens zwei Musikrichtungen unterschieden, personell angemessen und qualifiziert dotiert und durch Bildungsmassnahmen gefördert werden sollen: eine traditionelle und eine populäre Richtung. Aufgrund intensiver Beratungen beschloss der Kirchenrat nun Zustimmung zum vorgelegten Konzept. Er beauftragt den Ressortleiter Pastorales, Theologie und Musik, Kirchenratspräsident Dölf Weder, zusammen mit seinen Arbeitsstellen und der EKMS dieses Konzept durch geeignete Massnahmen bei Kirchgemeinden, Pfarrpersonen und Musikern bekannt zu machen und dessen Umsetzung zu fördern. Die Aus- und Weiterbildungsmassnahmen sind weiter zu entwickeln und bekannt zu machen. Offene Fragen, wie beispielsweise die Sicherstellung einer angemessenen Entlöhnung, sollen schrittweise einer Lösung zugeführt werden. Dieser Ansatz ist nicht zuletzt auch für qualifizierte Berufs- und Amateurmusiker im Pop/Jazz-Bereich interessant, denen sich in der reformierten Kirche nun ein neues, angemessen bezahltes Arbeitsfeld eröffnet.



Gewählt und delegiert

In der Deutschschweizerischen Kirchenkonferenz (KIKO) ist die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen durch eine Dreierdelegation vertreten. Zentralkassier Werner Macher wird durch Kirchenrat Jakob Bösch, Balgach, abgelöst, der ab 2006 zudem als KIKO Ausschuss-Mitglied tätig sein wird.



Spende für Dürreopfer

Der St. Galler Kirchenrat hat vom Spendenaufruf des Hilfswerks Evangelischer Kirchen Schweiz HEKS für seine Hilfsbemühungen zugunsten der Bevölkerung im Niger nach Dürre und Heuschreckeninvasion Kenntnis genommen. Er beschloss, es in seinen Hilfsbemühungen mit 5000 Franken zu unterstützen.
 
Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
09.05.2005

 
 
© Alle Bilder und Texte sind Eigentum der
Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, Schweiz