Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Aus der kreativen Fülle geschöpft



 
Workshops für die kirchliche Arbeit mit Kindern begeisterten Am vergangenen Wochenende genossen rund 45 Frauen im Naturfreundezentrum in Wildhaus das kreative Kursangebot der Arbeitsstelle Familien und Kinder der evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen.
 
Katrin Wetzig

WILDHAUS Die kirchliche Arbeit mit Kindern wird kantonsweit in St. Gallen mit viel Liebe und Engagement in der Hauptsache von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen geleistet. Auch wenn das Unterrichtsmaterial sehr gut ausgearbeitet ist, so sind diese Frauen (und auch die wenigen Männer) doch stetig kreativ gefordert. Umso wichtiger ist es, gezielte Möglichkeiten zum Auftanken zu finden. Neue Ideen und der Austausch unter Kollegen aus anderen Gemeinden sorgen dafür, dass man mit neuem Schwung und aufgestocktem Handwerkszeug nach so einem Weiterbildungswochenende wieder frisch ans Werk gehen kann.

Konkrete Tipps
Am vergangenen Wochenende hiess es deshalb «Vorhang auf für Kreativität». Die Weiterbildung fand im Auftrag der Arbeitsstelle Familien und Kinder der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen im Naturfreundehaus in Wilhaus statt. Mit Basteln, Rollenspiel, Schattenspiel, Malen, dem Gemüsetheater, mit Alltagsgegenständen, dem Basteln von Rythmusinstrumenten und dem Handpuppenspiel hatten die Teilnehmerinnen gleich unter sieben kreativen Workshops die Qual der Wahl. Die Belegung von vier Workshops pro Person war zeitlich möglich und forderte heraus, Neuland zu betreten. Nebst den nötigen theoretischen Hinweisen wurde bald mit Begeisterung aktiv gebastelt, gemalt und gespielt. Es blieb in allen Workshops genügend Zeit um Fragen zu beantworten und sich konkrete Tipps, zugeschnitten auf die Durchführung in der eigenen Kindergruppe, zu holen.

Göttliches Fundament
Praktisch zu und her ging es auch im Gottesdienst am Sonntagmorgen. Peter Christinger verglich die kirchliche Arbeit in den Gemeinden mit der Arbeit eines Maschinenmechanikers. Viel werde gemessen, verglichen, angepasst und ausgefeilt. Leider kämen immer wieder auch Schraubzwinge und Hammer zum Einsatz. Selbst den Umgang mit Bruchstücken müsse man manchmal in Kauf nehmen. Alles in allem sei jedoch das göttliche Fundament wichtig. Getragen von göttlicher Gnade lassen sich Menschen und Gruppen – wie Bruchstücke – wieder verbinden um gemeinsam zur sprudelnden Quelle zu werden. Ein aus Kupferrohren zusammengelötetes Kreuz, angeschlossen an eine Zimmerbrunnenanlage, veranschaulichte das Gesagte. Für das leibliche Wohl sorgte die Küchenbelegschaft des Naturfreundehauses ebenfalls bestens, so dass sich die kirchlichen Mitarbeiterinnen am Spätnachmittag des Sonntags rundum gestärkt mit neuen Impulsen und frischem Elan auf den Heimweg machten.
 
Eingabe Peter Christinger; Arbeitsstelle Familien und Kinder,
25.04.2005

 
 
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