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Wider neueste Entwicklungen im Schweizer Asyl- und Ausländerrecht
Tischrede von Kirchenratspräsident Pfr. Dr. Dölf Weder am Banquet Républicain St. Gallen vom 23. April 2005
Für die Kirche, für Christen geht es in dieser Thematik nicht nur um gesetzgeberische Details, sondern um Grundfragen unserer schweizerischen gesellschaftlichen Identität und um das Grundprinzip christlich verstandener Menschlichkeit in unserer Gesellschaft. Das ist laut Kirchenratspräsident Pfr. Dr. Dölf Weder der Grund, warum sich sowohl die katholische Kirche wie auch wir Protestanten in der heutigen Situation so lebhaft engagieren. Seine Stellungnahme enthält vier Thesen:
1. These:
Die Wertediskussion in der Schweiz ist neu lanciert; viele erkennen sie aber nicht als Wertediskussion.
2. These:
Die Humanität der Schweiz ist nicht garantiert; sie muss stets neu bestätigt und neu interpretiert werden.
3. These:
Es gibt nach christlicher Überzeugung keine Humanität und keine lebenswerte Gesellschaft, wenn deren Gesetzgebung im Widerspruch steht zu grundlegenden Werten des christlichen Glaubens.
4. und letzte These:
Jeder Wert wird zum Unwert, wenn er absolut gesetzt wird.
Die Tischrede ist im Wortlaut in der angehängten Datei zu finden.
Bild (Paul Baumann): Der Kirchenratspräsident während seiner Tischrede
Pfr. Dr. Dölf Weder /; Arbeitsstelle Kommunikation,
24.04.2005