Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

100'000 Rosen gegen Gewalt



 
100'000 Rosen werden am kommenden Samstag in der ganzen Schweiz als Zeichen gegen die weltweite Gewalt verkauft. Den Auftakt zu dieser Aktion der Hilfswerke Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein machte am Montag die Übergabe eines Strausses an Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.
 
Die Rose steht für das Recht aller Menschen auf seelische und körperliche Unversehrtheit. Am 12. März soll sie überall zu sehen sein, wo sich Menschen begegnen: Auf Plätzen, vor Kirchen, in Einkaufsstrassen. In über 300 Schweizer Städten und Gemeinden werden am Samstag Freiwillige 100'000 Rosen zum Preis von je 5 Franken verkaufen. Unterstützt werden sie von etlichen Prominenten aus Kultur und Politik, wie Ursula Wyss, Philipp Stähelin, Franz Hohler, Charles Clerc.

Die Aktion ist Teil der ökumenischen Kampagne: ″Wir glauben. Gewalt hat nicht das letzte Wort.″ von Brot für alle, Fastenopfer und Partner sein. Sie setzt in der Zeit vor Ostern ein Zeichen gegen Gewalt, aber auch wider die Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht. Sie will zeigen, dass Frieden wachsen kann.

Die Rosen sind ein Geschenk der Migros. Ausgezeichnet mit dem Max-Havelaar-Gütesiegel entsprechen sie den Bedingungen des fairen Handels. Zu jeder Rose gibt es eine Postkarte mit einem Spruch gegen Gewalt, ein Denkanstoss zum Verschicken oder zum Aufhängen am Küchenschrank. Der Erlös der Aktion fliesst in Projekte zur Überwindung von Gewalt.

Helfen auch Sie mit und setzen Sie am 12. März mit dem Kauf einer Rose Ihr persönliches Zeichen gegen Gewalt!
 
Brigitta Ackermann; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
11.03.2005

 
 
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