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Frühjahrssammlung von Mission 21 - für ″lebende″ Apotheken in Indonesien
Auf der indonesischen Insel Sulawesi nutzen die Einheimischen die reiche Pflanzenwelt für ihre Gesundheit. Mit der Frühjahrssammlung 2005 unterstützt mission 21 eine günstige und nachhaltige Alternative im Medizinalbereich.
Im nördlichen Zipfel der Insel Sulawesi erstreckt sich die äusserst fruchtbare Region Minahasa. Im Herzen dieser Region liegt auf etwa 600 Meter über Meer - eingebettet zwischen zwei aktiven Vulkanen -die Stadt Tomohon. Die Einheimischen nennen sie ″Kota Kembang″, die Stadt der Blumen. In der Tat, aus der ergiebigen Vulkanerde spriesst eine üppige, vielfältige Vegetation, die den Menschen seit Jahrhunderten nicht nur Nahrung, Bau- und Brennmaterial schenkt sondern auch Medizin. Das reiche Wissen über die Pflanzenheilkunde wurde über Generationen weitergegeben, drohte jedoch mit dem Einzug der Schulmedizin ganz zu versiegen. Dem wirkt die Gesundheitsstiftung der lokalen Evangelischen Minahasa-Kirche GMIM seit 1991 entgegen, indem sie den Anbau und den Vertrieb von einheimischen Heilpflanzen und Naturheilmittel auf der ganzen Insel fördert.Dank diesem Konzept der kirchlichen Gesundheitsstiftung pflegen die Menschen die natürlichen Ressourcen ihrer Heimat auf nachhaltige Weise und verschaffen sich ein Einkommen. Sie befähigen sich zur Selbsthilfe, indem sie altes Wissen nutzen, mit neuen Erkenntnissen bereichern und weitergeben. Damit machen sie sich von der teuren Schulmedizin in vielen Gesundheitsbereichen unabhängig. Sie erhöhen ihre Lebensqualität und stärken das kulturelle Selbstbewusstsein.
Deshalb ruft mission 21 zur Solidarität mit dem Heilkräuterprojekt der Evangelischen Minahasa-Kirche GNIM auf und sammelt dafür Spenden. Das Projekt ist ein Zeichen der Hoffnung in einem krisengeschüttelten Land und ein Beispiel für die Wahrung und Achtung der Schöpfung wie es im Evangelium steht.
Spendenkonto mission 21, Missionsstr. 21, 4003 Basel:
PC 40-726233-2, Vermerk Indonesien/Aktionsnummer 052180, Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Brigitta Ackermann; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
09.03.2005