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Der St. Galler Kirchenrat stockt Kirchengelder für Flutopfer auf
An seiner Sitzung vom Januar 2005 hat der St. Galler Kirchenrat weitere Gelder für die Flutopfer gesprochen.
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen hat zwischen Weihnachten und Silvester 2004 einen Sofortbeitrag von 20'000 Franken an die Nothilfe des HEKS (Hilfswerk Evangelischer Kirchen Schweiz) genehmigt. An seiner Sitzung vom 17. Januar stockte er diesen Betrag auf 35'000 Franken auf. Weitere 35'000 Franken aus dem Fonds Entwicklungszusammenarbeit Ausland, durch private kirchenrätliche Spenden auf 40'000 Franken erhöht, kommen der Jugendorganisation CVJM Sri Lanka zu gute.
Aufgrund persönlicher Kontakte von Kirchenratspräsident Dölf Weder, der früher als Generalsekretär des Europäischen CVJM Bundes tätig war, wurde zusammen mit dem CVJM Weltbund in Genf ein spezielles St. Galler Projekt ausgearbeitet. Dem CVJM Sri Lanka wird im eigenen Land ein Fonds von 40'000 Franken eingerichtet, der es der nationalen Leitung erlaubt, unkompliziert Beiträge an die Reparatur und einen eventuell notwendigen Ausbau der beschädigten CVJM-Infrastrukturen und Einrichtungen sprechen zu können. Von den 38 Lokalvereinen liegen 20 an der Küste, 16 Zentren wurden in Mitleidenschaft gezogen. Das Geld hilft, die Basis zu schaffen, damit weitere internationale Projektbeiträge wirksam zum Wohl von Betroffenen - schwergewichtig für Kinder und Jugendliche - eingesetzt werden können. Der St. Galler Beitrag bedeutet für diese lokalen CVJMs und für die Menschen in deren Einzugsgebiet auch einen grossen langfristigen Nutzen.
Im Rahmen der Sofortmassnahmen wurde den St. Galler Kirchgemeinden erlaubt, den Einzug der eigentlich am Neujahrstag zu erhebenden Zwinglikollekte auf später zu verschieben.
Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
19.01.2005