Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Gebet und Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe

Am kommenden Mittwoch, 5. Januar 2005 wird schweizweit der Flutopfer in Südasien gedacht. Unterdessen erweitern Kirchen und ihre Hilfswerke die materielle Hilfe. Als Zeichen der Anteilnahme und der Trauer haben der Schweizerische Evangelische Kirchenbund, die Schweizer Bischofskonferenz und die Christkatholische Kirche der Schweiz Kirchgemeinden und Pfarreien gebeten, von 12 bis 12.15 Uhr alle Glocken zu läuten.
 
St. Galler Zeichen

Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen unterstützt mit vorerst 20'000 Franken das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz HEKS, das bisher 500'000 Franken als Soforthilfe gesprochen hat. Überdies hat die St. Galler Kirchenleitung einzelne Direktkontakte in die Krisengebiete gepflegt.

Die Pfarrämter und Behörden in den 55 Evangelisch-reformierten St. Galler Kirchgemeinden sind bereits letzte Woche gebeten und ermuntert worden, sich geistlich und materiell für die Opfer der Katastrophe zu engagieren. Auf Anregung des Kirchenrates wurden in den Gottesdiensten an der Jahreswende zahlreiche Kollekten diesem Anliegen gewidmet. Der Einzug der traditionellen ″Zwingli-Kollekte″, die von der Synode zu Neujahr der Schweizer Lepra-Mission zugesprochen worden ist, wurde auf einen spätern Zeitpunkt verschoben.

Predigten und Gebete hatten das unermessliche Elend zum Thema, das einmal mehr besonders die Ärmsten der Armen getroffen hat und darum nicht nur nach spontaner Barmherzigkeit, sondern nach nachhaltiger Gerechtigkeit schreit. Für Andachten und Gottesdienste in Kirchgemeinden hat die Arbeitsstelle Pastorales der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen Material zusammengestellt. Sie können dies unter den unten stehenden Links abrufen oder bestellen.


Gottesdienst im Berner Münster

Die drei Schweizer Landeskirchen laden am nationalen Trauertag überdies zu einem ökumenischen Trauer- und Fürbittgottesdienst um 16.30 Uhr in das Berner Münster ein. Die Feier ist offen für Menschen aller Glaubensrichtungen. Als Zeichen der Verbundenheit werden Gäste aus den Weltreligionen auf ihre Art Trauer und ihre Hoffnung ausdrücken. Zu den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Kirchen gehören Bundespräsident Samuel Schmid sowie die Bundesräte Micheline Calmy-Rey und Josef Deiss.


Martin Breitenfeldt, Arbeitsstelle Kirche im Dialog
Hans Ruedi Fischer Arbeitsstelle Kommunikation
 
Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
03.01.2005

 
Weiterführende Links:
 Material für Andachten und Gottesdienste
 E-Mail-Adresse von Carl Boetschi, Arbeitsstelle Pastorales
 

 
 
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