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Wir glauben. Gewalt hat nicht das letzte Wort
Aktion 2005 von Brot für alle und Fastenopfer stellt Friedensarbeit in den Vordergrund
Die kirchlichen Werke Brot für alle und Fastenopfer stellen ihre Aktion 2005 unter das Motto ″Wir glauben. Gewalt hat nicht das letzte Wort″. Im Kanton St. Gallen sind Einführungsveranstaltungen und Begegnungen geplant.
Während der Passions- und Fastenzeit sollen sich Christinnen und Christen persönlich und in ihren Kirchgemeinden Gedanken machen über Gewalt in der Schweiz und im Ausland, ihre Ursache, ihre Folgen und die Möglichkeit, sie zu verhindern.
Impulstagung
Am Samstag, 8. Januar findet im Andreaszentrum Gossau die traditionelle ökumenische Ostschweizer Impulstagung der beiden kirchlichen Hilfswerke statt. Der Hauptreferent, Fernando Enns, ist Mitglied im Zentralausschuss des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Der gebürtige Brasilianer, Pastor der Mennonitischen Kirche, lebt in Heidelberg, arbeitet an der Universität und ist seit Jahren im Bereich der Friedenstheologie und Gewaltfreiheit tätig.
Aktionsgruppen aus Kirchgemeinden und Pfarreien werden an regionalen Einführungsveranstaltungen auf den Einsatz vorbereitet. Im Kanton St. Gallen sind nachstehende Daten vorgesehen: Montag, 10. Januar im Pfarreizentrum Wil, Dienstag 11. Januar im Kirchgemeindehaus Heerbrugg, Dienstag, 18. Januar im Begegnungszentrum Uznach (kath.). Religionslehrkräfte erfahren eine spezielle Einführung ins Thema in den Pfarreiheimen von Wattwil am Mittwoch, 12. Januar und am Samstag, 15. Januar in Altstätten sowie an der Gossauer Tagung.
Gast aus Indonesien: Vom 13.bis 15.Februar weilt Mona Saroinsong aus Indonesien im Kanton St. Gallen. Die Sprachlehrerin ist ehrenamtlich in der Frauenarbeit und der Erwachsenenbildung tätig. Sie wird bei verschiedenen Anlässen in St. Gallen, Wittenbach, Widnau und Ebnat-Kappel zugegen sein.
mb/fis; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
21.12.2004