|
|
 |
|
|
|
|
 |
User heute: 347 Seit 2.4.06: 1284478 User online: 13 Statistik
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
Spots aus dem Kirchenrat
|
 |
 |
Das Wichtigste aus den November 2004 Verhandlungen des St. Galler Kirchenrates |
 |
 |
|
 |
 |
Gelder gesprochen
Auf Empfehlung der kantonalkirchlichen OeME-Kommission werden 2004 aus dem Fonds für Entwicklungszusammenarbeit Ausland (EA) auf Beschluss des Kirchenrats weitere 20 Projekte mit über 100'000 Franken unterstützt.
Wer im kantonalkirchlichen Dienst im neuen Jahr auf Spesengelder verzichtet, unterstützt damit die Ostschtweizer Stipendienstiftung für Theologiestudierende.
Personelles
Der Kirchenrat wählte: Pfr. Jens Mayer, Tablat St. Gallen, als Mitglied der OeME-Kommission und Jasmine Suhner, Rebstein, zur Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft Junge Erwachsene (AGJE).
Nach bestandenem Kolloquium konnte Pfr. Reinhold Meier, Azmoos-Trübbach, die Wahlfähigkeit für den Kanton St. Gallen erteilt werden.
Johanna Blumer, Wattwil, hat nach einer ökumenischen Ausbildung als Katechetin im Heil- und Sonderpädagogischen Bereich das Diplom erworben.
″Kirche mit Beinen″
Um die Distanz zwischen Kantonalkirche und Kirchgemeinden niedrig zu halten, hatte der Kirchenrat im Jahr 2002 die Aktion ″Kirche mit Beinen″ in Bewegung gesetzt. Im Zeitraum von drei Jahren suchten Zweier-Delegationen des Kirchenrats alle 55 lokalen Kirchenvorsteherschaften auf, um mit ihnen ihre gemeindespezifischen Situationen und Anliegen zu diskutieren. Die Begegnungen wurden beiderseits sehr geschätzt und an den meisten Orten kamen fruchtbare Gespräche zustande, die auch dem Kirchenrat viele Anregungen brachten.
Besorgnis über Menschen auf der Strasse
Ende September wurden allein im Kanton St. Gallen rund 200 Leute auf die Strasse gestellt, weil sie von einem Nichteintretensentscheid (NEE) auf ihren Asylantrag betroffen sind. Weil die Sozialhilfe Sache der Gemeinden ist, werden keine zentralen Strukturen für eine minimale Nothilfegewährung eingerichtet. Viele Betroffene sind untergetaucht und schlagen sich irgendwie durch, werden allenfalls auch kriminell. Die den eidgenössischen Räten gegenwärtig unterbreiteten Anträge lassen ein weiteres Anwachsen der Zahl dieser Menschen auf der Strasse befürchten. Der Kirchenrat der Evangelisch-Reformierten Kirche des Kantons St. Gallen beobachtet diese Entwicklung mit grosser Sorge und appelliert, dass die schweizerische Asylpolitik human und realistisch bleiben muss. Politik, Kirchgemeinden und kirchliche Gremien werden zur Unterstützung dieses Anliegens aufgerufen. |
 |
 |
|
 |
 |
Hans Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
01.12.2004 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
zurück
zur
Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
|
 |
 |
|
 |
|
|
|