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Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften
Deutschland: Evangelische Landeskirche Baden und Erzdiözese Freiburg stellten Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften vor
Unter dem Hinweis, diese könne auch bei "grenzüberschreibenden Partnerschaften in die Schweiz Anwendung finden", sandte uns soeben die Evangelische Landeskirche Baden den Text einer wegweisenden Vereinbarung mit ihrer katholischen Partnerin zu. Sie trat bereits im Mai in Kraft. In einer Zeit, in der Ökumene schwieriger geworden ist kommt uns jede Ermutigung gelegen; sie könnte möglicherweise gar als Vorbild dienen für entsprechend abgewandelte zwischenkirchliche und -gemeindliche Abmachungen hierzulande. Im Begleitschreiben aus Karlsruhe heisst es aber auch: "Ihre kritischen und konstruktiven Rückmeldungen nehmen wir sehr gerne entgegen". Zusätzliche Anregungen soll eine Handreichung geben.
Die Rahmenvereinbarung für ökumenische Partnerschaften ermöglicht evangelischen und katholischen und Kirchgemeinden, ihre Zusammenarbeit auf eine verbindliche Grundlage zu stellen.
Nach den Worten von Landesbischof Fischer will man mit dem Text den Gemeinden Hilfestellung geben für ein ökumenisches Miteinander, "das getragen ist von gegenseitiger Achtung und das ausstrahlt in unsere Welt als ein Zeichen des Friedens zwischen früher verfeindeten Konfessionen".
Die Partnerschaftsvereinbarung ist eine Konkretisierung der Charta Oecumenica aus dem Jahre 2001, den Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa.
Martin Breitenfeldt; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
21.09.2004