Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Oeme-Stelle St. Gallen unterstützt Aids-Kampagne von HEKS und Bethlehem-Mission



 
Am 1. Dezember, dem Welt-Aids-Tag, machen das HEKS und die Bethlehem Mission Immensee mit 6000 Kerzen vor dem Bundeshaus in Bern auf die Aids-Katastrophe aufmerksam. Damit soll ein Zeichen gesetzt und Forderungen an Bund, Wirtschaft und an die Selbstverpflichtung der Kirchen gerichtet werden. Kommen Sie am 1. Dezember 2004 nach Bern. Gehören Sie zu den Erstunterzeichnenden der Forderungen, wenn die Kampagne öffentlich lanciert wird.
 
Täglich sterben in Afrika 6000 Menschen an den Folgen von Aids. Viele könnten weiter leben, hätten sie Zugang zu Medikamenten und Nahrung, eine funktionierende Infrastruktur sowie ein tragfähiges soziales Netz. Die Behandlung von HIV/Aids ist auch in Entwicklungsländern möglich, doch Medikamente und Therapien fehlen. "Zugang für alle" war darum das Motto der Aidskonferenz in Bankok.

HIV-Aids ist eine der grössten Krisen und Herausforderungen der Menschheit. Karitative Tätigkeit alleine ist eine ungenügende Antwort auf HIV/Aids. Darum unterstützen das HEKS und die Bethlehem Mission Immensee die "3 by 5"-Initiative der UNO-Weltgesundheitsorganisation WHO: Diese will, dass bis zum Jahr 2005 drei Millionen Menschen mit ARV-Medikamenten behandelt werden.

Die Verbreitung von HIV-Aids kann gestoppt werden. Zum Beispiel Uganda: Staat, Gesellschaft und Kirche haben sich eindeutig hinter den nationalen Aids-Plan gestellt, HIV/Aids mit gezielten öffentlichen Aktionen enttabuisiert und das Sexualverhalten thematisiert. Mit gebündelten Massnahmen bei Prävention, Pflege, Behandlung und Entwicklungszusammenarbeit kann der Teufelskreis von Armut und HIV-Aids durchbrochen werden.

Was können Sie tun?
Kommen Sie am 1. Dezember nach Bern (ab 17.00 Uhr) und unterschreiben Sie die Forderungen der Kampagne.
Gestalten Sie einen Gottesdienst zur Solidarität mit den Menschen mit HIV/Aids (Unterlagen sind bei HEKS und der Bethlehem Mission Immensee erhältlich).

Bild: Lydia Nyereti ist zum Aidstest bereit. Bei einem positiven Testresultat geben ihr ARV-Medikamente neue Hoffnung.
 
Brigitta Ackermann; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
10.09.2004

 
Weiterführender Link:
 http://www.aids.ch/d/index.php
 

 
 
© Alle Bilder und Texte sind Eigentum der
Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, Schweiz