Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Kantonalkirchliche Kommission für Flüchtlings-und Asylfragen: SEK-Erklärung bleibt aktuell!



 
Besorgnis über die schrittweise Verschärfung der Schweizerischen Gesetzgebung: "Illegalisierung von Menschen, die um Asyl nachsuchen, lässt Zunahme der Kriminalität und der Schwarzarbeit befürchten."
 
Ständeratskommission, Ständerat und Nationalrat beschäftigen sich weiter mit der Asylfrage. Die besorgte Haltung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK bleibt begründet. Darauf weist Edith Späti, Präsidentin der kantonalkirchlichen Kommission für Flüchtlings-und Asylfragen St.Gallen-Appenzell hin. Bei ihrer Arbeit in der Rechtsberatungsstelle für Asyl Suchende kommt sie -anders als mancher Politiker- täglich und direkt mit den Sorgen und Hoffnungen der betroffenen Menschen in Berührung. Unter Beratenden und Beratenen herrscht grosse Besorgnis über die schrittweise Verschärfung der Schweizerischen Gesetzgebung und Praxis.

Trotz der brennenden Aktualität des Themas verzichtet die Kommission im Moment auf eigene Erklärung und verweist statt dessen zustimmend auf die Feststellungen zur Vernehmlassung von Seiten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (29.7.). Darin wird unter anderem auf die negativen Folgen des Sozialhilfeausschlusses abgewiesener Asylbewerberinnen und -bewerber hingewiesen: "Die faktische Illegalisierung von Menschen, die in unserem Lande um Asyl nachsuchen, lässt eine Zunahme der Kriminalität und der Schwarzarbeit befürchten."
 
Martin Breitenfeldt; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
03.09.2004

 
Weiterführender Link:
 Vernehmlassung «Massnahmen Teilrevision Asylgesetzes»
 

 
 
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