|
|
 |
|
|
|
|
 |
User heute: 332 Seit 2.4.06: 1284463 User online: 12 Statistik
|
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
Sommersynode 2004 der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen
|
 |
 |
Weiterhin drei Frauen im Kirchenrat: Die Evangelisch-reformierte Synode des Kantons St. Gallen hat an ihrer Sommersitzung in Rorschach die 51-jährige Juristin Heidi Baer-Looser aus Oberuzwil zum neuen Mitglied des Kirchenrates gewählt. Sie tritt ihr Amt als Nachfolgerin von Renate Meyer-Koprio, Nesslau auf Neujahr 2005 an. Die kantonalkirchliche Exekutive wird in eigener Kompetenz entscheiden, wem sie dannzummal das von der Demissionärin derzeit bekleidete Vizepräsidium anvertrauen will. |
 |
 |
|
 |
 |
Die Vorsynode des Kirchenbezirks Toggenburg bezeichnete drei Interessierte als offiziellen Kandidaten für die Kirchenratsersatzwahl. Bereits im ersten Wahlgang (absolutes Mehr 80) fiel der Entscheid: Heidi Baer-Looser, Familienrichterin aus Oberuzwil, eine "Quereinsteigerin" in Sachen kirchlicher Ämter, bekam 89 Stimmen; für den langjährigen Synodalen und Präsidenten der Kirchenvorsteherschaft Uznach, Christoph Bose, votierten 54 Mitglieder, der Jurastudent Alexander Schär aus Rapperswil erhielt 15 Stimmen.
Synodeleitung bestellt
Bei der Bestellung des Büros der Synode auf zwei Jahre wurde der bisherige Vizepräsident Pfr. Dr. Frank Jehle, Tablat St. Gallen, als Synodalpräsident; und lic. iur. Martin Baumann, Nesslau, als Vizepräsident gewählt. Als Stimmenzählende gehören neu Christoph Schläpfer, St. Gallen; Vreni Frank, Balgach, und Pfr. Marcel Ammann, Niederuzwil dem Büro an; der bisherige Zweite Sekretär Christoph Schreck, Rapperswil-Jona, wurde bestätigt. Kirchenschreiber Markus Berner, Au, gehört von Amtes wegen als Erster Sekretär dem Büro an.
Weniger Treueprämien
Die Treueprämien für Pfarrerinnen und Pfarrer werden den geänderten Gegebenheiten im Kanton angepasst. Der Staat hat im Zuge der Sparbemühungen die Treueprämien deutlich reduziert. Der Kirchenrat will gleichziehen, wie Kirchenratspräsident Dölf Weder darlegte. Für die kantonalkirchlichen Angestellten sind bereits Massnahmen beschlossen worden. Statt bisher sechs Mal eine Treueprämie mit total sieben Monatsgehältern, soll es künftig nur drei Mal mit total zwei Monatsgehältern geben; pro rata Treueprämien entfallen ganz. Von der Massnahme profitieren soll der Finanzausgleich. Der Kirchenrat möchte den Übergang innert einem Jahr regeln und schlägt vor, allen Pfarrerinnen und Pfarrern, die bis 31. Dezember 2004 zwischen 10 und 14 Jahre Dienst vollendet haben, im Januar 2005 eine Treueprämie auszurichten. Die Synode zeigte sich in erster Lesung mit dem Vorschlag einverstanden.
Amtsbericht beleuchtet
Der Amtsbericht des Kirchenrates gibt stets Gelegenheit, auf einzelne Gebiete näher einzugehen. Ein Synodaler bedauerte, dass auf dem Gebiet der Erwachsenenbildung auf eine externe Evaluation verzichtet worden sei; der Kirchenrat widmet dem Anliegen bei den Schwerpunktzielen 2005 seine Aufmerksamkeit. Im Tagungs- und Bildungszentrum Schloss Wartensee wären wieder vermehrt kirchliche Gruppen willkommen. Sein Wert als "kantonales Kirchgemeindehaus" müsste vermehrt Anerkennung finden. Im Lauf der Debatte wurde der "Kirchenbote" wegen gewissen fraglichen Themen kritisiert und mehr Information über das Wirken der Kantonalkirche auch im Kirchenblatt gefordert. Applaus und Anerkennung gab es für Kirchenrätin Renate Meyer-Koprio und ihr Komitee bei der Erläuterung des Spezialberichts über alle Jubiläumsaktivitäten bei "200 Jahre Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen".
Positiver Rechnungsabschluss
Höhere Steuereinnahmen haben im Berichtsjahr zu einem positiven Rechnungsschluss geführt, hingegen wurde im Bereich Finanzausgleich zu viel ausgeben und zu wenig eingenommen. Der Kirchenrat beschloss, die Bemessungsgrundlagen für den Finanzausgleich für das Jahr 2005 unverändert zu belassen. Die Rechnungen der Zentralkasse mit einem Vorschlag von Fr. 436'758.85, des Finanzausgleichsfonds mit einem Rückschlag von Fr. 604'641.80 sowie der übrigen Fonds mit einem Vorschlag von per Saldo Fr. 50'216.05 wurden gutgeheissen und der Vorschlag der Zentralkasse dem Eigenkapital gutgeschrieben. Die Bettagskollekte 2004 kommt der Evangelischen Frauenhilfe St. Gallen zu gut, die Zwinglikollekte an Neujahr 2005 der Evangelischen Lepra-Mission.
Vernehmlassung
Vor acht Jahren wurden hat die Synode Amtsdauer und Bestätigungswahl von Pfarrpersonen neu geregelt. Seither haben sich vielerlei Mängel gezeigt, sodass der Kirchenrat selber aktiv zu werden gedenkt, um vor den Gesamterneuerungswahlen im Jahre 2006 eine Lösung zu finden. Die Exekutive möchte daher noch diesen Herbst einige Varianten in eine breite Vernehmlassung geben, um dann an der Sommersynode 2005 eine möglichst optimale Lösung vorschlagen zu können. |
 |
 |
|
 |
 |
Hans-Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
29.06.2004 |
 |
 |
 |
 |
 |
Weiterführende Links:
Berichte vergangener Synoden und Synodalamtsblätter
Infos zum Kirchenrat und zur Synode |
 |
| 
| |
 |
zurück
zur
Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
|
 |
 |
|
 |
|
|
|