Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

St.Galler Hilfe für Westsudan



 
Kirchenrat beschliesst 10.000 Franken Soforthilfe für die Krisenregion Darfur
 
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen hat an Sitzung am 21.Juni 10.000 Franken für die Opfer arabischer Reiterbanden in der Region Darfur (Westsudan) zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag ist nicht in den sonst beschlossenen Projektbeiträgen (wir berichteten) enthalten.

Die Kantonalkirche unterstützt damit das HEKS. Dieses beteiligt sich an der Nothilfe in Darfur über den internationalen ökumenischen Netzwerk-Partner ACT (Action by Churches Together) mit einem Betrag von 100 000 Franken: Für insgesamt 30 000 Vertriebene sind Trinkwasser und sanitäre Anlagen bereitgestellt worden. In Nyala werden Kochutensilien, Benzinkanister, Kleider und Hygiene-Produkte verteilt. Im Dorf Mershing sind bisher zwei Wasser-Handpumpen installiert sowie ein kleines Spital eingerichtet worden. Zudem sind Notunterkünfte für 230 Familien eingerichtet worden. Weil Mershing und auch das Dorf Taasha als verhältnismässig sicher gelten, flüchten zahlreiche Vertriebene dorthin.

Aussenministerin Calmy-Rey informierte sich jüngst vor Ort über die Nöte der Vertriebenen. Der Kriegsausbruch in der Region Darfur im Sudan hat zu einer verheerenden humanitären Katastrophe geführt. Ganze Landstriche sind entvölkert, über eine Million Menschen aus ihren Dörfern vertrieben worden.



 
Martin Breitenfeldt; Arbeitsstelle Kirche im Dialog,
25.06.2004

 
Weiterführende Links:
 So können Sie helfen!
 Auslandshilfe des Kirchenrates
 

 
 
© Alle Bilder und Texte sind Eigentum der
Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St.Gallen, Schweiz