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User heute: 330 Seit 2.4.06: 1284461 User online: 10 Statistik
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Evangelisch-reformierte Synode des Kantons St. Gallen am 28. Juni 2004 in Rorschach

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Drei Bewerbungen für einen Sitz im Kirchenrat |
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Im Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen wird auf Neujahr 2005 ein Sitz frei: Vizepräsidentin Renate Meyer-Koprio, Nesslau, Ressortchefin Öffentlichkeitsarbeit und Liegenschaften, gibt ihr Amt ab. Drei Persönlichkeiten bewerben sich um die Nachfolge.
Die als Wählerversammlung fungierende "Vorsynode" des Kirchenbezirks Toggenburg war in der komfortablen Lage, gleich drei Interessierte vorgestellt zu bekommen: Heidi Baer-Looser, Oberuzwil, Juristin und Familienrichterin (Jahrgang 1953), Christof Bose, Uznach, Präsident der Kirchenvorsteherschaft Uznach und Umgebung und langjähriger Synodale (Jahrgang 1952), sowie Alexander Schär, Jus-Student und Kirchenvorsteher, Rapperswil (Jahrgang 1981). Alle drei gelten als "offizielle Toggenburger Kandidaturen", der Wahlentscheid wird dem Kirchenparlament überlassen.
Neubestellung
Zum Auftakt der Sommersession am Montag, 28. Juni in Rorschach wird das Büro der Synode für die Amtsdauer 2004-2006 neu bestellt. Das Präsidium dürfte dabei dem bisherigen Vizepräsidenten und früheren Uni-Seelsorger, Pfarrer Dr. Frank Jehle, St. Gallen, zufallen. Das Vizepräsidium des Parlamentes geht in den Kirchenbezirk Toggenburg, dessen Vorsynode dafür Kantonsrichter lic. iur. Martin Baumann, Nesslau, nominiert hat.
Ein Jubiläumsjahr
Den Synodemitgliedern ist es aufgetragen, diesmal ausser dem Amtsbericht auch einen Bericht über "200 Jahre Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen" und die Schlussabrechnung des Festjahres entgegen zu nehmen. Ein vielfältiges Jubiläumsprogramm involvierte im Berichtsjahr alle 55 Kirchgemeinden und viele ihrer Gemeindeglieder. Aufgrund von früheren Synodeschlüssen wurden 2003 die Arbeitsstellen Pastorales und Populäre Musik sowie die Arbeitsstelle für Familien- und Kinderarbeit geschaffen. Sie erlauben der Kantonalkirche, die Verwirklichung der Vision "St. Galler Kirche 2010" auch in neuen Themen und noch wirksamer zu unterstützen.
Positiver Abschluss
Die Jahresrechnung 2003 der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen schliesst mit einem Vorschlag der Zentralkasse von 436'759 Franken und einem Überschuss in den Separatrechnungen von 211'838 Franken ab. Neben anderen einmaligen Sonderfaktoren sind die Steuereinnahmen um rund 152'000 Franken höher als budgetiert ausgefallen. Ein Rückschlag von 604'642 Franken ist hingegen im Finanzausgleichsfonds hinzunehmen. Der Vorschlag der Zentralkasse soll dem Eigenkapital gutgeschrieben werden.
In Anlehnung an die Gegebenheiten des Staates, also des Kantons St. Gallen, schlägt der Kirchenrat der Synode vor, in der Besoldungsverordnung für Pfarrerinnen und Pfarrer eine Anpassung bei den Treueprämien zu genehmigen.
Die Tagung wird um 9 Uhr mit einem Synodalgottesdienst in der evangelischen Kirche Rorschach eingeleitet; die Predigt hält Pfarrerin Marianne Kundt Hauser, Buchs. Die öffentlichen Verhandlungen im Tagungszentrum Stadthof beginnen um 10.15 Uhr.
Im Bild die abtretende Kirchenrätin Renate Meyer-Koprio (Bild:pb) |
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Hans-Ruedi Fischer (fis); Arbeitsstelle Kommunikation,
24.06.2004 |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
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