Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Spots aus dem evangelisch-reformierten St. Galler Kirchenrat

 
Neue Mitarbeiterin bei der Protestantischen Eheberatung
Die vom „Reformierten Forum St. Gallen“ getragene Protestantische Eheberatung St. Gallen, deren Dienste sehr gefragt sind, wird ausgebaut. Heidi Paulsen, Rickenbach bei Wil, unterstützt nun mit einem Pensum von 40% Eheberater Pfarrer Wolfgang Schait. Der Kirchenrat hat die Anstellung genehmigt.

Gefängnisseelsorge im Kanton St. Gallen
Seit 1. Januar 2002 trägt evangelischerseits die Kantonalkirche die Verantwortung für die Gefäng-nisseelsorge im Kanton St. Gallen. Mit dem zuständigen Justiz- und Polizeidepartement wurde ge-meinsam mit der Katholischen Kirche eine Leistungsvereinbarung mit substantiellen finanziellen Beiträgen des Kantons ausgearbeitet. Sämtliche evangelische Gefängnisseelsorgepensen werden damit zu Teilzeitpensen der Kantonalkirche und mit speziell ausgebildeten Pfarrern besetzt: Pfarrer Peter Willi, neu, wird im Regionalgefängnis Altstätten, in der Strafanstalt Saxerriet, im Bezirksge-fängnis Widnau, im Jugendheim Platanenhof, Oberuzwil, und auf Anforderung im Bezirksgefängnis Flums wirken; Pfarrer Robert Müller, St. Gallen wird im Bezirksgefängnis St. Gallen, im kantonalen Untersuchungsgefängnis St. Gallen und im Bezirksgefängnis Gossau eingesetzt, Pfarrer Philippe Müller, Ebnat-Kappel, in der Anstalt Bitzi, und auf Anforderung im Bezirksgefängnis Uznach. Pfarrer Peter Arthur Haueis, Kirchberg, übernimmt ein Betreuungspensum im Bezirksgefängnis Bazenheid.

Kirchliche Gesetzgebung im Internet
Die ganze Sammlung der Gültigen Erlasse der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gal-len ist im Internet unter www.ref-sg.ch/download/erlasse abruf- und durchsuchbar. Rechtsverbind-lich ist die in gedruckter Form vorliegende Fassung.

Kantonalkirche unterstützt Jugendarbeit in Rumänien und Palästina
Die St. Galler Kantonalkirche hat im vergangenen Jahr die der evangelisch-reformierten Kirche der ungarischsprachigen Minderheit in Rumänien nahe stehende Jugendarbeit des IKE (CVJM) in der Diözese Transsylvanien mit einem Jubiläumsbeitrag von 10'000 Franken bedacht. Gegen 100 lokale Gruppen mit mehreren tausend Jugendlichen haben davon profitiert. Aus der Überzeugung, so lasse sich zwischenkirchliche Zusammenarbeit auf sehr wirksame Art fördern, beschloss der Kirchenrat einstimmig, dieses Werk auch in den Jahren 2002 bis 2004 mit einem jährlichen Betrag von 12'000 Franken zu unterstützen.
Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund hat seine Mitgliedkirchen über die Hilfswerke und Missionen zu einer gemeinsamen Aktion zugunsten der Opfer in Palästina, Israel und Libanon auf-gerufen. Damit sollen der Wiederaufbau und der gegenseitige Respekt gefördert werden. Die Son-dersammlung unter dem Motto „Palästina: jetzt handeln – für morgen“ wird von der St. Galler Kantonalkirche mit einem Beitrag von 15'000 Franken unterstützt.

„St. Galler Kirche 2010“ wird umgesetzt
Der Kirchenrat traf sich am 7./8. Juni 2002 zu einer Klausurtagung in der Kartause Ittingen im Thur-gau. Ziel der Zusammenkunft war, die Umsetzung der Leitziele 2005 in „St. Galler Kirche 2010“ weiter zu planen und die hierfür nötigen finanziellen Leitplanken zu setzen. Die Synodewird an der Wintersession 2002 über ein vom Kirchenrat verabschiedetes substantielles Massnahmenpaket debattieren und beschliessen. kid.
 
Hansruedi Fischer; Arbeitsstelle Kommunikation,
20.06.2002

 
 
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