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Spots aus dem St. Galler Kirchenrat - Verhandlungen vom 8. Dezember 2003
Gefängnisseelsorge, Kommission kirchliche Erwachsenenbildung, Projekte für Asyl Suchende und Unterstützungsbeiträge waren einige der zahlreichen Geschäfte.
Gefängnisseelsorgerin gewählt
Pfarrerin Käthi Meier-Schwob, Hemberg, die im Auftrag der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen in den Kliniken Valens und Walenstadtberg Seelsorgeaufgaben wahrnimmt, ist vom Kirchenrat mit einem zusätzlichen Amt betraut worden. Ab 1. Januar 2004 wirkt sie anstelle des zurückgetretenen Pfarrers Robert Müller in der Gefangenen-Seelsorge im Kantonalen Untersuchungsgefängnis St. Gallen und in den Bezirksgefängnissen St. Gallen und Gossau.
Kommission ergänzt
Pfarrerin Catherine McMillan, Brunnadern, wurde vom Kirchenrat in die Kommission für kirchliche Erwachsenenbildung (KokEB) St. Gallen-Appenzell gewählt. Susanne Mösle-Hüppi, St. Gallen, und Emanuel Kummer, Arnegg, haben nach mehrjährigem Dienst die Kommission verlassen.
Für Asyl Suchende
Dem Kirchenrat ist es aufgetragen, jeweils im Blick auf ein neues Jahr festzulegen, wohin die Gelder von jenen kantonalkirchlich Berechtigten fliessen, die auf die Vergütung ihrer Spesen verzichten. Wurde 2003 das Integrationsprojekt "in-fra" für Migrantinnen unterstützt, werden die Vergütungen im kommenden Jahr an die Rechtsberatungsstelle für Asyl Suchende der Region St. Gallen überwiesen.
Unterstützungsbeiträge
Der Kirchenrat ist den Vorschlägen seiner Kommission für Oekumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit (OeME) gefolgt und hat für diverse Projekte im Ausland in einer zweiten Tranche 2003 insgesamt 55'500 Franken bewilligt. Aus dem Fonds für Entwicklungszusammenarbeit Ausland (EA) gehen ausserdem je 6000 Franken an ein Schulprojekt in Indien und an eine Schneiderinnenschule auf Haiti. Zu beiden Projekten bestehen direkte Kontakte von St. Galler Kirchgemeinden.
Hans Ruedi Fischer - fis; Arbeitsstelle Kommunikation,
11.12.2003