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User heute: 19 Seit 2.4.06: 1284150 User online: 14 Statistik
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"Bettags-Treffen" der St. Galler Kirchenleitungen
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Viele gemeinsame Anliegen der beiden Kirchen |
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Seit Jahren treffen sich die Mitglieder des Evangelisch-reformierten Kirchenrates des Kantons St. Gallen, des Bischöflichen Ordinariates und des Katholischen Administrationsrates am Montag nach dem Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag zu einem Gedankenaustausch. Der von Dr. iur. Hardy Notter präsidierte Administrationsrat übernahm bei der jüngsten Zusammenkunft die Gastgeberrolle.
In gemeinsamen Gesprächen mit dem kantonalen Gesundheitsdepartement wurde sicher gestellt, dass nach Einführung der vier regionalen Spitalverbünde der Seelsorgedienst an allen Spitälern gewährleistet bleibt. Zu klären ist noch, wie sich künftig die Pensen, die Finanzierung und die ökumenische Zusammenarbeit im Detail gestalten. Die Beratungen sollen bis Ende November abgeschlossen sein, berichtete der evangelische Kirchenratspräsident, Pfarrer Dr. Dölf Weder.
Mit Interesse und Sorge verfolgen die Kirchenleitungen das im Kantonsparlament zur Debatte stehende Sparprogramm. Durch die öffentliche Diskussion wurde das Augenmerk auch auf den Religionsunterricht an den Mittelschulen gerichtet. Als Wahlpflichtfach Alternative zum Fach Ethik, besuchen ihn heute im kantonalen Durchschnitt über die Hälfte der Studierenden. Die Kirchen sind von seiner gesamtgesellschaftlichen Wichtigkeit nach wie vor überzeugt. Gerade das Wissen um unterschiedliche religiöse Anschauungen und die Diskussion gemeinsamer Grundwerte sind für die Zukunft unserer zunehmend multikulturellen Gesellschaft von höchster Bedeutung. Das gilt nicht zuletzt auch im Blick auf junge Menschen, die in ihrem späteren Berufsleben Führungsrollen in Wirtschaft, Politik, Schule und Kultur einnehmen.
Zum kantonalen Ruhetags- und Ladenschlussgesetz wollen sich die Kirchen in einem gemeinsamen Communiqué erst vernehmen lassen, wenn der definitive Entwurf für einen neuen Gesetzestext vorliegt. Der letzten, vom Volk abgelehnten Vorlage hatten die Kirchenleitungen im Sinne eines Kompromisses zugestimmt.
Gemeinsame Projekte
Die St. Galler Kirchen haben sich bislang an der Ostschweizer Bildungsmesse und an der Fest- und Hochzeitsmesse St. Gallen mit Ständen präsentiert. Gute Aufnahme fand im Jubiläumsjahr "200 Jahre evangelische Kantonalkirche" deren erstmaliger Auftritt an der Offa mit einer kreativen Oase der Besinnung. Eine Arbeitsgruppe soll nun Möglichkeiten künftiger Beiträge im Rahmen von Messen, unter anderem auch der Olma, prüfen.
In Anerkennung der guten Dienste der Institution "Die Dargebotene Hand", Telefon 143, wollen Kirchenleitungen und Bischof in einem Schreiben Pfarreien und Kirchgemeinden ermuntern, diese oftmals (über-)lebenswichtige Einrichtung finanziell verstärkt zu unterstützen, sei es mit Jahresbeiträgen oder mit einer Kollekte. Die "Dargebotene Hand" wird in letzter Zeit durch ihre Pionierrolle im Bereich der Internet- und SMS-Seelsorge gerade auch von jungen Menschen verstärkt in Anspruch genommen (www.143.ch).
Bischof Ivo Fürer stellte die neuen Richtlinien für die kirchliche Jugendarbeit im Bistum St. Gallen vor; Aministrationsrat Erwin Pfister, Gossau, orientierte als Schulratspräsident über die zukünftige Entwicklung der Katholischen Kantonssekundarschule KKSS. |
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Hans Ruedi Fischer - fis; Arbeitsstelle Kommunikation,
20.10.2003 |
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Übersicht im Bereich: Arbeitsstelle Kommunikation,
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