Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
 

Bericht von der Evangelischen St. Galler Aussprachesynode in Bütschwil

Kirchen-Marktplatz für Jugendliche und Familien
 
Das Evangelisch-reformierte Kirchenparlament des Kantons St. Gallen widmete seine alle zwei Jahre stattfindende "Aussprachesynode" in Bütschwil den kirchlichen Angeboten für Kinder und Familien. Auf dem sogenannten "Marktplatz" wurde viel Gelungenes ausgebreitet und für neue Ideen geworben.

Die Aussprachesynode vom Montag, 15. September im Zivilschutzausbildungszentrum Bütschwil war ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Erreichung der Leitziele 2010 der Evangelisch-reformierten St. Galler Kirche. Um die 150 Synodale, Kirchenratsmitglieder und Gäste hörten von gelungenen Beispielen und prüften darüber hinaus Möglichkeiten einer vertieften regionalen Zusammenarbeit.

Dem Bereich "Familien und Kinder" widmet die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen mit der Schaffung eines Nebenressorts und einer Neuanstellung zur Zeit besondere Aufmerksamkeit.

Hoffnungsfrohe Beispiele
Auf dem Bütschwiler Themenmarktplatz wurde fast ein Dutzend Beispiele - nicht nur aus dem einheimischen Gemeindeleben - vorgestellt und begutachtet. Aus der alt-vertrauten Sonntagschule ist die "KinderKirche" (KiK) gediehen; in Brunnadern im Neckertal hat sich eine Tauferinnerungsfeier zu einem alljährlich gerne erwarteten Gemeindefesttag entwickelt. Die auch hierzulande aufkommende neue Armut heisst die Kirche Beziehungsnetze flechten, in hiesigen Gemeinden ebenso wie im Zürcher Milieu, wo sich die Kirchen auf ungewohnte Weise den Kindern und Jugendlichen aus vielen Nationen zuwenden. In Au im Rheintal deckt die Kirchgemeinde Kindern einen Mittagstisch, Zürcher Kirchgemeinden bieten familienergänzende Kinderbetreuung an; in Tablat St. Gallen freut man sich seit einem Vierteljahrhundert darob, dass gerne geleistete Arbeit Kindern und Jugendlichen dazu verhilft, im kirchlichen Umfeld Heimat zu finden.

"Blicke über den Hag" ermöglichte der St. Galler Soziologieprofessor Dr. Peter Gross, mit einem packenden Impulsreferat über Gegenwart und Zukunft der Familien. Auch die Programme und Erfahrungen von Freikirchen im diesem Themenbereich wurden in Workshops mit Interesse verfolgt.
 
Hans Ruedi Fischer - fis; Arbeitsstelle Kommunikation,
17.09.2003

 
Weiterführende Links:
 Schlussbericht
 Auswertung der Marktplätze
 

 
 
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