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Spots aus dem St. Gallen Kirchenrat
Verhandlungen des St. Galler Kirchenrats in der April Sitzung 2003
Zweierteam für vielfältige Gottesdienste und populäre Musik
Die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen will im Rahmen der Umsetzung ihrer Visionen unter anderem vielfältige Gottesdienste und populäre Musik in den Kirchen fördern. Aufgrund der Qualifikationen der Bewerber will der Kirchenrat diesen Pionierauftrag in je einem Halbamt einem Theologen und einem Musiker anvertrauen. Gewählt wurden lic. theol. Carl Boetschi, zur Zeit Pfarrer im Kirchkreis Rotmonten, Tablat-St. Gallen, und Vizedekan des Kirchenbezirks St. Gallen, sowie Andreas lic. phil Andreas Hausammann, Gospel- und Jazzpianist, Musik- und Englischlehrer, St. Gallen.
Carl Boetschi ist mit unterschiedlichsten Gottesdienstarten vertraut; gestaltete er doch solche Anlässe und Feiern mit Musikerformationen unterschiedlichster Stilrichtung und mit Künstlerinnen und Künstlern aus allen erdenklichen Sparten. Andreas Hausammann zeichnet seit drei Jahren als musikalischer Leiter des internationalen Gospel-Projektes "nu company" verantwortlich. Die beiden Mitarbeiter nehmen ihre Tätigkeit im kommenden Sommer auf.
Ausbildungskurs für Katechetinnen und Katecheten
Die Aufnahmeprüfungen, die das Katechetische Institut der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen (KISG) für die zweijährige Ausbildung von Unterstufen-Katechetinnen und Katecheten durchgeführt hat, brachten eine so hohe Anzahl qualifizierter Kandidatinnen, dass der Kirchenrat beschloss, den nächsten Ausbildungsgang doppelt zu führen.
Kommissionsauftrag
Jonathan Schaffner, designierter Leiter der Evangelischen Kirchenmusikschule (EKMS) der Musik-Akademie St. Gallen, vertritt künftig die St. Galler Kantonalkirche anstelle von Jürg Brunner in der Liturgie- und Gesangbuchkonferenz der evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz.
15'000 Franken für Überlebenshilfe im Irak
Der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen unterstützt nach einem Aufruf des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes und HEKS (Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz) die unmittelbare Nothilfe im irakischen Kriegsgebiet mit 15'000 Franken. HEKS hat in der Kriegsregion verlässliche, bewährte Partnerorganisationen. Sie wollen in erster Linie unmittelbare Überlebenshilfe für die Zivilbevölkerung leisten. Die Kirchgemeinden werden gebeten, durch lokale Gottesdienstkollekten ihren eigenen Beitrag zu leisten.
Hans Ruedi Fischer; Arbeitsstelle Kommunikation,
03.04.2003