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Spots aus dem St. Galler Kirchenrat
Verhandlungen des St. Galler Kirchenrats in der März Sitzung 2003
Neuer Leiter der EKMS
Jonathan Schaffner aus St. Peterzell, Organist in der Evangelischen Kirchgemeinde Gossau, ist vom Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons St. Gallen zum Leiter der Evangelischen Kirchenmusikschule (EKMS) der Musik-Akademie St. Gallen gewählt worden. Er tritt in dieser 20-Prozent-Stelle die Nachfolge des nach Bern weggezogenen Jürg Brunner an, der als Orgellehrer weiterhin in St. Gallen unterrichtet.
Der 1964 geborene, aus dem Baselbiet stammende Konzertpianist und Klavierlehrer Jonathan Schaffner versieht seit längerem eine Anstellung als Organist und als Musikschullehrer. Er pflegt intensive Zusammenarbeit mit und Auftrittstätigkeit in deutschen Landeskirchen (und deren Chorarbeit) und mit dem Deutschen Kirchentag, wobei er auch als Komponist und Arrangeur tätig ist. Hinzu kommt eine regelmässige internationale Konzerttätigkeit als Pianist; auch ist er an verschiedenen CD-Produktionen beteiligt.
Kommission ergänzt
Andreas Nufer, Pfarrer im Kirchkreis Halden, Kirchgemeinde Tablat-St. Gallen, nimmt Einsitz in die kantonalkirchliche Kommission für Asyl- und Flüchtlingsfragen.
Ausgeglichene Jahresrechung
Der Kirchenrat hat erfreut vom Abschluss der Jahresrechung 2002 der Zentralkasse Kenntnis genommen. Da die Steuereinnahmen reichlicher als erwartet flossen, sind Einnahmen und Ausgaben praktisch ausgeglichen.
Kirchengespräch mit dem Erziehungschef
Der Kirchenrat nahm Kenntnis vom jährlichen Gespräch der reformierten und katholischen Kirchenleitungen mit dem kantonalen Erziehungschef, Regierungsrat H.U. Stöckling. In wie immer sehr konstruktiver Atmosphäre wurde im Kloster Wurmsbach in Bollingen (Jona) die kirchliche Präsenz auf den verschiedenen Schulstufen bis hin zum Ausbau des kirchlichen Sozialdienstes an den Berufschulen besprochen. Schwerpunkte waren die Ausgestaltung der Auseinandersetzung der angehenden Lehrerinnen und Lehrer mit den Lebensbereichen Religion und Ethik an den pädagogischen Hochschulen, sowie die Frage, ob künftig ähnlich wie in den Mittelschulen auch auf der Oberstufe Ethikunterricht als Alternative zu Religionsunterricht angeboten werden könnte.
Nachbarlicher Gedankenaustausch
Die Evangelisch-reformierte Landeskirche beider Appenzell und die Evangelisch-Reformierte Kirche des Kantons St. Gallen sind nicht nur geografisch Nachbarn. In etlichen seelsorglichen und administrativen Belangen spannen sie zusammen und führen zum Teil Dienststellen gemeinsam. Da der Appenzeller Kirchenrat in jüngster Zeit personelle Änderungen erfahren hat, war Anlass für einen Gedankenaustausch und gegenseitiges Kennenlernen bei einer Zusammenkunft in St. Gallen gegeben.
Hans Ruedi Fischer; Arbeitsstelle Kommunikation,
13.03.2003